Die effektivsten Heilpflanzen gegen Symptome der Menopause

Der Einsatz wirksamer Heilpflanzen erlaubt es uns, die mit der Menopause einhergehenden Symptome zu lindern. Das gilt auch für chronische Probleme, die wir zu Beginn kaum bemerken, z.B. die kontinuierliche Reduktion der Knochendichte

Die Menopause beschreibt jenen Abschnitt im Leben einer Frau, der mit dem endgültigen Ausbleiben der Menstruation beginnt und eine Reihe von hormonellen Umstellungen mit sich bringt, die sowohl psychische als auch physische Folgen haben.

Die Menopause setzt nicht von heute auf morgen ein. Mit der Zeit häufen sich aber die Anzeichen, dass die Menopause bevorsteht: die Menstruation tritt immer unregelmäßiger ein, die Frau kann unter Stimmungsschwankungen und Müdigkeit leiden.

Nicht alle Veränderungen, die der Körper der Frau während dieser Phase durchlebt, sind angenehm. Viele Frauen klagen in der Menopause über unterschiedliche Symptome und suchen nach langfristig anwendbaren, natürlichen Mitteln, um ihre Beschwerden zu lindern.

Zu den häufigsten Leiden gehören Hitzewallungen, vaginale Trockenheit und auch das erhöhte Risiko für bestimmte Erkrankungen. Je nach Ausprägung dieser Symptome kann die Menopause für die Frau eine vollständige Neuausrichtung ihrer Gewohnheiten bedeuten.

Die gute Nachricht ist allerdings, dass es natürliche Heilmittel gibt, mit denen sich den gefürchteten Leiden vorbeugen und bestehende Symptome gelindert werden können.

Möchtest du sie kennenlernen? Wir stellen dir in diesem Artikel ein Auswahl an Heilpflanzen vor, die dir in der Menopause sehr nützlich sein können.

Bevor wir zu den Heilpflanzen kommen, gibt es noch ein paar allgemeine Ratschläge: Tipps für die Wechseljahre

Maca

Maca in der Menopause

Die Maca ist eine südamerikanische Pflanze, die sich aufgrund ihres hohen Nährwertes in aller Welt zunehmender Beliebtheit erfreut.

Der Verzehr von Maca liefert dem Organismus Calcium, das für Frauen in der Menopause so wichtig ist, um einer übermäßigen Reduktion der Knochendichte und damit einer möglichen Osteoporose vorzubeugen.

Wie ist sie anzuwenden?

  • Die Kur wird über zwei Monate durchgeführt; die tägliche Dosis beträgt einen TL (3 g).

Kardamom

Kardamom enthält Stigmasterin und Nerol, die eine östrogenartige Wirkung haben und daher Symptome wie Hitzewallungen, Schwindel und Übelkeit abschwächen können.

Wie ist er anzuwenden?

  • Täglich werden zwei Tassen Kardamomtee getrunken, wofür 2 EL (20 g) Kardamom auf einen halben Liter Wasser eingesetzt werden.

Luzerne

Alfalfa in der Menopause

Luzerne wird weltweit als Heilpflanze verwendet und ist dafür bekannt, die Regulation von Blutdruck und Cholesterinspiegel zu unterstützen sowie die Harnwege zu reinigen.

Luzerne enthält Vitamin K, von dem man glaubt, es könne bei der Prophylaxe und Therapie von Symptomen, die im Zusammenhang mit der Menopause auftreten, helfen.

Wie ist sie anzuwenden?

  • Luzernentee kann warm oder kalt getrunken werden. Wer mag, süßt ihn mit etwas Bienenhonig.
  • Täglich können bis zu zwei Tassen getrunken werden.

Baldrian

Baldrian wirkt sedierend und hilft deshalb bei Nervosität und Stress, beruhigt bei Kopfschmerzen und hilft generell bei Schlaflosigkeit.

Wie ist er anzuwenden?

  • Trinke täglich zwei Tassen Baldriantee, immer dann, wenn du die Notwendigkeit dazu verspürst.

Ginseng

Ginseng in der Menopause

Ginseng wirkt nicht bei Hitzewallungen, ist aber sehr empfehlenswert für die Frauen, die unter Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und anderen psychischen Belastungen leiden, wie sie in der Menopause häufig auftreten.

Wie ist er anzuwenden?

  • Wenn die Symptome auftreten, können täglich bis zu zwei Tassen Ginsengtee getrunken werden.

Klee

Klee ist eine der nützlichsten Heilpflanzen, wenn es darum geht, den in diesem Lebensabschnitt vorherrschenden Hormondefizit zu begegnen. Hitzewallungen wird ebenso vorgebeugt wie Begleiterkrankungen.

Wie ist er anzuwenden?

  • Bereite einen Aufguss aus getrockneten Kleeblättern zu und trinke täglich zwei Tassen davon.

Zaubernuss

Die Zaubernuss oder Hamamelis wird vor allem den Frauen empfohlen, die aufgrund der Menopause häufig unter nächtlichen Hitzewallungen leiden.

Wie ist sie anzuwenden?

  • Trinke jeden Abend vor dem Zubettgehen eine Tasse Hamamelistee.

Lakritz

Lakritze in der Menopause

Die Hauptwirkung dieser Pflanze besteht darin, den Östrogenspiegel zu regulieren, der aufgrund der zunehmend verminderten Eierstockfunktion immer weiter absinkt.

Der Konsum von Lakritz wirkt gegen Hitzewallungen und hilft, Erkrankungen vorzubeugen, die mit dem hormonellen Ungleichgewicht einhergehen.

Wie ist er anzuwenden?

  • Trinke einen Lakritztee, wenn dich die Symptome der Menopause immer wieder plagen.

Vorsicht! Informiere dich, ob Lakritz bei dir kontraindiziert ist, wenn du an anderen Erkrankungen wie Bluthochdruck leidest.

Salbei

Salbei ist eine sehr wirksame Heilpflanze, die wir in der Menopause einsetzen, um die Wirkungen der hormonellen Umstellungen etwas abzuschwächen. Auch in anderen Lebensabschnitten können wir vom Salbei profitieren.

Besonders nächtlichen Hitzewallungen wird durch den Konsum von Salbeitee vorgebeugt, was der betroffenen Frau wieder einen erholsamen Schlaf ermöglicht. Anspannung und andere psychische Symptome werden ebenfalls gelindert.

Wie ist er anzuwenden?

  • Trinke täglich eine Tasse Salbeitee.

Die Menopause ist nicht immer leicht zu ertragen, aber wir haben ein große Auswahl unter den Heilpflanzen, um jene Symptome zu bekämpfen, die unsere Lebensqualität einschränken.

Der regelmäßige Konsum heilender Tees und eine gesunde, ausgeglichene Ernährung sind zwei wichtige Schritte auf dem Weg dahin, das Leben wieder zu genießen.

Wir servieren noch ein bisschen Motivation zum Tee – Das Schöne daran, eine Frau über 40 zu sein

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