Dehnungsstreifen natürlich behandeln

Um Dehnungsstreifen vorzubeugen empfiehlt es sich, den Konsum von Obst und Gemüse zu erhöhen, da damit die Elastizität gefördert und die Struktur der Haut verbessert wird.

Dehnungsstreifen sind unschöne Flecken, die an manchen Körperteilen wie z.B. Beinen, Gesäß und Brust entstehen können. Ursachen können eine plötzliche und radikale Gewichtsveränderung (Verlust oder Zunahme) sein, die Flecken können aber auch in der Schwangerschaft entstehen, da sich die Haut dehnt und Risse in der Unterhaut entstehen. Es gibt glücklicherweise sehr wirksame Hausmittel, um die Dehungsstreifen zu reduzieren oder ganz zu entfernen.

Wildrosen- und Mandelöl

Wildrosen- und Mandelöl wirken feuchtigkeitsspendend und sind bestens geeignet, durch Dehnung entstandene Hautschäden zu reparieren. Wenden Sie beide Produkte täglich nach der Dusche an.

Schachtelhalm

Silizium ist ein natürlicher, regenerierender Wirkstoff, der u.a. in Schachtelhalmen zu finden ist. Diese medizinale Pflanze birgt zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften und ist auch gegen Dehnungsstreifen sehr empfehlenswert.

Zur Herstellung eines Pflegemittels benötigen Sie nur 1 Liter 40%igen Alkohol, um darin mindestens einen Monat lang 100 g Schachtelhalm ziehen zu lassen. Danach fügen Sie 8 – 10 Tropfen frischen Zitronensaft hinzu. Die Flüssigkeit wird mit einem halben Liter Wasser verdünnt.

Massieren Sie damit die betroffenen Stellen mit kreisförmigen Bewegungen zweimal täglich.

Karottencreme

Dämpfen Sie eine Karotte, bis sie weich ist. Danach pürieren Sie diese und tragen sie auf die betroffenen Zonen auf. Nach einer halben Stunde können Sie die Karottencreme mit kaltem Wasser abwaschen. Heißes Wasser ist bei Dehnungsstreifen nicht empfehlenswert.

Wundersalbe gegen Dehnungsstreifen

Wenn die Dehnungsstreifen weiß sind, haben Sie hier die perfekte Lösung. Verwenden Sie die Schalen von 5 Roten Beeten und 5 Pfirsichen sowie eine geschälte Karotte. Pürieren Sie alle Zutaten und tragen Sie die entstehende Creme auf die Dehnungsstreifen auf.

Natürliche Avocado-Creme

Natürliche Cremes sind für die Feuchtigkeit der Haut sehr wichtig, sie helfen auch gegen Dehnungsstreifen. Vergessen Sie nicht, dass auch nach Entfernung der Dehnungsstreifen die Haut immer ausreichend gepflegt werden sollte, damit sie mit Feuchtigkeit versorgt wird, elastisch bleibt und keine neuen Streifen gebildet werden.

Creme aus Aloe Vera und Avocado

Die Kombination von Aloe Vera und Avocado wirkt regenerierend und ist deshalb ausgezeichnet bei Dehnungsstreifen. Für die Herstellung benötigen Sie:

  • 1/2 Avocado
  • 1 Blatt Aloe Vera
  • 1 Teelöffel Olivenöl

Pürieren Sie die Avocado, das Gel der Aloe Vera sowie das Olivenöl bis eine sanfte, homogene Paste entsteht. Diese wird in kreisförmigen Bewegungen auf die betroffenen Stellen massiert. Nach 20 Minuten können Sie die Creme mit kaltem Wasser abnehmen.

Creme aus Avocado, Hafer und Mandelöl

Diese Creme wird gleich wie die vorige hergestellt, doch statt Aloe Vera werden zwei Löffel Haferflocken und 2 Löffel Mandelöl verwendet. Sie können die Creme händisch mischen. Die Anwendung erfolgt wie bei der Creme aus Aloe Vera und Avocado, die Maske wird jedoch mit lauwarmem Wasser abgewaschen.

Creme aus Avocado, Honig und Zitrone

Wie bei den vorherigen Cremes werden alle Zutaten gemischt bis eine homogene, sanfte Creme entsteht. Tragen Sie diese auf die betroffenen Stellen auf und lassen Sie sie 10 – 20 Minuten wirken. Danach mit reichlich lauwarmem Wasser abwaschen.

Wie können Dehnungsstreifen verhindert werden?

Die beste Vorsorge ist ein adäquates Gewicht zu halten, denn bei einer starken Ab- oder Zunahme können Dehungsstreifen entstehen, die schwierig (aber nicht unmöglich) zu behandeln sind. Vorsorge ist immer besser als Heilen. Sie sollten also Ihr Gewicht kontrollieren.

Massagen wirken bei Dehungsstreifen sehr gut, insbesondere werden sie schwangeren Frauen empfohlen, da für sie das Risiko, Dehnungsstreifen zu bekommen groß ist. Die Massagen sollten mit Mandel- oder Weizenöl durchgeführt werden.

Andere Produkte, die Sie für Massagen verwenden können, um Dehungsstreifen vorzubeugen sind:

  • Kakao- oder Karitebutter: Damit können Sie den Bauch, die Schenkel, Brüste oder Hüfte mindestens zweimal täglich massieren.
  • Vitamin E und A zusammen mit Rosenöl wirken ausgezeichnet. Diese Produkte können auch für Massagen nach dem Gewichtheben verwendet werden. Dieser Sport kann nämlich auch Dehnungsstreifen verursachen.
  • Vitamin C kann zur Vorsorge auch sehr hilfreich sein. Vitamin regt die Collagenproduktion an und verhindert das Entstehen von Dehnungsstreifen.
  • Proteinreiche Ernährung
  • Ausreichend Wasser trinken versorgt unsere Haut mit genügend Feuchtigkeit.
  • Konsumieren Sie nicht zu viel fette Speisen, diese werden nämlich im Magen, den Beinen und dem Gesäß gelagert und können die Bildung von Dehnungsstreifen verursachen.
  • Essen Sie mehr Obst. Dieses ist ausgezeichnet, um die Textur und Elastizität der Haut zu verbessern.
  • Eine sanfte sportliche Betätigung hilft auch dabei, die Haut elastisch zu halten.
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