Darmkrebs rechtzeitig erkennen

Bei Verstopfung ist das Risiko für diese Krebsart höher. Es ist ausschlaggebend mögliche Anzeichen zu berücksichtigen und zeitgerecht zu handeln, damit sich im Körper keine Metastasen bilden.

In den letzten Jahren ist die Diagnose Darmkrebs immer häufiger geworden. Oftmals wird die Krankheit erst erkannt, wenn sich bereits Metastasen in anderen Organen entwickelt haben, wie beispielsweise in der Leber oder in der Lunge.

In Statistiken über die häufigsten Krebsarten liegt Darmkrebs an zweiter Stelle, gleich nach Brustkrebs bei Frauen und Lungenkrebs bei Männern. Darmkrebs kommt bei Männern übrigens öfters vor als bei Frauen.

Es ist sehr beunruhigend von Menschen, die sich wohl und gesund fühlen,  zu hören, dass ihnen bei einer Routineuntersuchung Darmkrebs (oft im fortgeschrittenen Stadium) diagnostiziert wurde.  Die Betroffenen müssen sich auf einen Kampf um Leben und Tod einlassen, auf den sie nicht vorbereitet waren. 

Deshalb wird immer wieder zu Vorsorgeuntersuchungen geraten. Sie sollten auch auf alle Warnzeichen und Signale des Körpers hören und diese auf keinen Fall ignorieren.

Warnzeichen, die auf Darmkrebs hindeuten können

Darmkrebsstadien 2

Es ist wirklich bedauerlich, dass Darmkrebs selten klare Warnsignale zeigt, sondern höchstens Symptome mit sich bringt, die auf viel harmlosere Erkrankungen hindeuten können, so wie beispielsweise leichte Blutspuren im Stuhl. 

Dieses Warnsignal wird oft fehlgedeutet und auf Hämorrhoiden zurückgeführt, die oft schon vor langer Zeit diagnostiziert wurden. Wenn Sie zu dieser Gruppe gehören,  sollten Sie sich auf jeden Fall regelmäßig von Ihrem Facharzt untersuchen lassen. Dazu stehen Verfahren wie die so genannte Kolonoskopie zur Verfügung, mit denen sich genau feststellen lässt, ob es sich nur um harmlose Hämorrhoiden oder um ernstere Erkrankungen handelt.

Ein weiteres wichtiges Symptom, ist die Veränderung der Stuhlgewohnheiten wie etwa ein ständiger Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall. Oft kommt auch das Gefühl auf, den Darm nicht genügend entleert zu haben, obwohl das eigentlich nicht der Fall ist.

Wichtig ist auch die Familiengeschichte um festzustellen, ob in der Verwandschaft Erkrankungen wie Polypen, Darmkrebs, oder Colitis ulcerosa vorgekommen sind. Menschen, die öfter unter Verstopfung leiden, sind häufiger von Darmkrebs betroffen als andere. 

Die ersten Untersuchungen, die gemacht werden, um diese Krankheit zu diagnostizieren, sind Bluttests und eine Untersuchung des Stuhlgang (SOH). Sollte der Befund hier positiv sein, wird eine Kolonoskopie durchgeführt. Trotz allem ist eine Blutbeimischung im Stuhl nicht immer mit Darmkrebs gleichzusetzen, denn es kann sich auch um gutartige Polypen oder entzündete Hämorrhoiden handeln. Wie bereits erwähnt, ist Vorsicht in jedem Falle geboten. 

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