Arthritis – 6 Maßnahmen zur Linderung

Arthritis wird an bestimmten Stellen, wie Knie, Hüften und Knöchel, durch Übergewicht verursacht. Dadurch werden nämlich Knochen und Knorpel überbelastet.

Arthritis betrifft einen Großteil unserer Bevölkerung, vor allem aber Frauen. Ursache ist die Entzündung eines oder mehrerer Gelenke, gerade dort wo der Knorpel einen größeren Verschleiß erlitten hat. Diese Erkankung ist sehr schmerzhaft und beeinflusst oft die Lebensqualität der Betroffenen. Erfahren Sie in diesem Artikel wie Sie das Fortschreiten dieser Krankheit bremsen und die Symptome lindern können.

Experten behaupten es gibt mehr als 100 Arten von Arthritis. Die häufigsten darunter sind jedoch Osteoarthritis und Rheumatoide Arthritis, die sehr schmerzhaft sind und unter der viele leiden. Es kommt zu Entzündungen, Errötungen, Starrheit usw. Symptome, die allmählich chronisch werden. Wie können wir Arthritis heilen? Leider ist dies nicht möglich. Im Moment gibt es keine Heilung. Das Auftreten dieser Erkrankung und deren Symptome kann jedoch gehemmt werden, um eine bessere Lebensqualität zu erlangen. Wir möchten Ihnen hier erklären, wie Sie dies tun können.

Ursachen

Arthritis

Heutzutage sind nur einige Ursachen, die Arthritis bewirken, bekannt. Es existieren aber einige Faktoren, die eine Wahrscheinlichkeit an ihr zu leiden, erhöhen und besonders wissenswert sind:

  • Genetische Veranlagung.
  • Eine Störung des Immunsystems. Statt die Gelenke und Knorpel zu schützen, werden diese zerstört.
  • Es kann vorkommen, dass der Körper das eigene Gewebe, also die Gelenke, befällt, statt sich vor Entzündungen zu schützen.
  • Ein Gelenkschaden, durch eine nicht richtig verheilte Verletzung.
  • Übergewicht oder Fettleibigkeit spielen vor allem an den Knien eine große Rolle.
  • Muskelschwäche kann ein wichtiger Faktor für Arthritis sein. Bei Muskelstörungen können die Gelenke nicht richtig geschützt werden. Das Verschleißrisiko erhöht sich und es kann vermehrt zu Verletzungen kommen.
  • Die ständige Wiederholung von bestimmten Bewegungen mit demselben Gelenk kann das Risiko erhöhen. Oft ist daran die tägliche Arbeit schuld.

Wie können die Auswirkungen gelindert werden?

1. Ignorieren Sie den Schmerz nicht

Schmerz

Wissenschaftliche Studien haben erwiesen, dass die ersten Jahre nach einer Krankheitserscheinung von großer Bedeutung sind, um Arthritis zu behandeln. Wenn Sie ein Brennen an den Knien, Händen oder anderen Gelenken verspüren und es länger als zwei Wochen anhält, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Die betroffene Zone kann plötzlich anschwellen, die Finger können z.B. steif werden, anschwellen und erröten. Werten Sie diese Symptome nicht ab. Je früher eine Behandlung beginnt, desto besser.

2. Lassen Sie sich diagnostizieren

Arztbesuch2

Wie bereits erwähnt, gibt es mehr als 100 Arthritisarten. Diese können durch die häufigsten Ursachen, also Rheuma oder Osteoarthritis, verursacht werden. Da es so viele Varianten gibt, ist es angebracht eine korrekte Diagnose erstellen zu lassen, um die angemessene Behandlung zu beginnen.

3. Halten Sie ein angebrachtes Gewicht

Vitamin-D

Es ist allgemein bekannt, dass Arthritis an den Knien, Becken oder Knöcheln auf Übergewicht zurückzuführen ist. Unsere Knochen und Knorpel werden durch die überschüssigen Pfunde überstrapaziert und es erscheinen Langzeitfolgen. Versuchen Sie Ihr Idealgewicht zu halten, um Arthritis zu verhindern.

4. Angebrachte Ernährung

Erdbeeren

Es gibt mehrere Nahrungsmittel, die uns helfen können, das Fortschreiten der Krankheit zu bremsen. Sie wirken als Schutzmantel und regenerieren die Knorpel. Folgende Wirkstoffe sind unentbehrlich:

  • Omega-3-Fettsäuren: Diese sind essenziell, um die Zellen gegen Entzündungen, die durch Zytokine oder Enzyme ausgelöst werden und den Gelenkknorpelverschleiß verursachen, zu schützen. Olivenöl, Blaufisch, Lachs, Soja etc. sind hier angebracht.
  • Vitamin C: Dieses Vitamin wirkt entzündungshemmend und ist sehr wichtig, um Arthritis zu behandeln. Kiwi, Papaya, Erdbeeren, Zitrone, Orangen, Ananas, Rosenkohl, Paprika usw. enthalten Vitamin C.
  • Betacarotin: Lebensmittel mit Betacarotin schützen vor Arthritis. Essen Sie gelbe bzw. orange Obst- und Gemüsesorten, wie z. B. Karotten, Kürbis, Melone, Aprikose, Pfirsich, Mandarine etc.
  • Bioflavonoide: Diese Substanz verhindert die Gelenkentzündung. Erhöhen Sie den Konsum von Heidelbeeren, Zwiebeln, Lauch, schwarzen Johannisbeeren usw.

5. Täglich eine halbe Stunde Sport

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Sie benötigen nicht mehr als eine halbe Stunde Sport am Tag. Sie sollten aber konstant sein und Ihren Körper nicht überlasten. Ein Spaziergang, zu zweit oder alleine, Schwimmen, Fahrradfahren oder leichte Yogaübungen sind gute Beispiele für etwas Bewegung. All dies erlaubt uns, unsere Gelenken zu bewegen und Erstarrung zu verhindern. Dies ist unheimlich wichtig.

6. Achten Sie auf Ihre Körperhaltung, Gewohnheiten und Bewegungen

Gewicht-heben

  • Planen Sie Ihren Tag, um verschiedene Aktivitäten durchführen zu können. Verhindern Sie dabei den Gebrauch derselben Gelenke, da dies langfristige Auswirkungen haben kann. Wenn Sie in Ihrer Tätigkeit ständig die selben Bewegungen durchführen müssen, versuchen Sie zwischendurch kleine Übungen auszuführen, um Überlastungen zu vermeiden.
  • Wenn Sie Gewicht heben müssen, versuchen Sie das Gewicht Ihrem Körper zu nähern, wie Sie in der Zeichnung sehen können. Pflegen Sie ihre Körperhaltung beim Schlafen, am Computer etc. Alle Bewegungen, die oft wiederholt werden, verursachen einen Verschleiß.
  • Verhindern Sie Verspannungen. Diese lösen Ermüdung und Gelenkschmerzen aus.
  • Schließen Sie Ihren Tag mit einem warmen Bad ab. Muskelverspannungen und Gelenkeschmerzen werden gelindert. Angenehme Massagen können auch hilfreich sein.
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