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Anzeichen für einen Schlaganfall

Um eine Hirnblutung rechzeitig zu erkennen und schwerwiegende Folgen zu vermeiden, solltest du die wichtigsten Anzeichen kennen, um schnell handeln zu können.
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Die Ursachen für einen Schlaganfall oder eine Hirnblutung sind häufig Bluthochdruck, Bewegungsmangel oder zu viele freie Radikale.

Das Risiko erhöht sich beträchtlich durch Tabak, Alkohol oder Stress.

Wichtig ist, die Anzeichen zu erkennen, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden zu können. Bei einem Schlaganfall muss schnell gehandelt werden!

Wissenswertes zum Thema Schlaganfall

Wenn das Gehirn nicht richtig durchblutet wird, erhalten die Gehirnzellen nicht ausreichend Nährstoffe und Sauerstoff, um ihre Funktionen korrekt auszuführen. Deshalb sterben sie ab.

Schlaganfälle sind die dritthäufigste Todesursache in den westlichen Ländern und die erste für dauerhafte Invalidität. Darüber hinaus bleiben bei älteren Menschen häufig neurologische Störungen zurück.

Je nach Gehirnbereich wird ein Schlaganfall in verschiedene Kategorien eingeteilt:

Mehr zum Thema: Warum dein Gehirn Bewegung mag

Ischämischer Schlaganfall

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Auch Iktus oder Hirninfarkt genannt. Dazu kommt es, wenn das Gehirn plötzlich kein Blut mehr erhält.

Grund ist eine Stauung in einer Arterie, die zur Hirnmasse führt. Der Verschluss kann durch eine Ansammlung von Kalzium, ein Blutgerinnsel oder Arteriosklerose verusacht werden.

Hämorrhagischer Schlaganfall

Wenn ein Blutgefäß verletzt wird, sei es durch ein angeborenes Aneurisma oder Bluthochdruck, kann es zu einem hämorrhagischen Schlaganfall kommen. Dabei wird der Blutfluss zum Gehirn gestört oder das Blut übt hohen Druck auf das Gehirn aus. 

Nachdem der Beseitigung des Blutgerinnsels, werden 24-48 Stunden benötigt, um festzustellen, welche Gehirnbereiche betroffen sind.

Wie erkennt man einen Schlaganfall?

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Unabhängig von der Ursache handelt es sich immer um einen Notfall, da bereits nach wenigen Minuten schwerwiegende Folgen zurückbleiben können.

Je nach der Blutmenge kann eine Blutung leicht oder schwerwiegend sein.

Die Schäden hängen von der Schnelligkeit der ärztlichen Hilfe ab, deshalb ist es so wichtig, die Signale des Körpers zu erkennen.

Wenn du zur Risikogruppe gehörst, solltest du folgende Anzeichen kennen und immer beachten:

Schwindelgefühl und Probleme beim Gehen

  • Der Blutfluss zum Gehirn hat sich verringert und dir ist plötzlich schwindlig.
  • Du kannst auch Gleichgewichts- oder Koordinierungsstörungen verspüren und stolpern.
  • Jede Bewegung kann beeinträchtigt werden.

Schwäche oder Taubheit

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Du hast Schwierigkeiten, die Arme zu heben (ein Arm oder beide) und diese oben zu halten.

Du verspürst Taubheit an einem oder beiden Armen oder dir fällt es schwer einen Gegenstand zu heben, auch wenn er sehr leicht ist. Viele lassen den Gegenstand, den sie gerade in der Hand halten, fallen.

Kribbelgefühl oder Taubheit in den Beinen ist ebenfalls ein Indiz. Man fühlt sich gezwungen, sich zu setzen und auszuruhen, da die Beine nicht reagieren.

Probleme beim Sprechen

Auch beim Sprechen kann die betroffene Person verwirrt sein. Es fällt schwer, ein Wort auszudrücken, man findet nicht den passenden Ausdruck, um etwas zu erklären.

Zusammenhangslosigkeit beim Sprechen kann ein Anzeichen für einen Schlaganfall sein.

Gesichtslähmung

Darüber hinaus kann es zur Lähmung einer Gesichtshälfte kommen. Das Gefühl ist ähnlich wie beim Zahnarzt nach einer Betäubung.

Das Sehvermögen wird ebenfalls beeinträchtigt: Man sieht verschwommen, undeutlich, doppelt oder dunkel.

Lesevorschlag: Schlaganfall: Tipps zur Vorsorge

Intensive Kopfschmerzen

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Jeder kennt Kopfschmerzen, doch bei einem Schlaganfall sind diese so intensiv, dass man nichts mehr tun kann.

Sie tauchen plötzlich auf und werden von Schwindel und Brechreiz begleitet. Manchmal (vor allem bei einer Hirnblutung) kann es zur Bewusstslosigkeit kommen.

Meist ist man sich darüber nicht bewusst, es sieht so aus, als ob man müde, abgelenkt, verwirt oder betrunken wäre.

Wenn die Symptome ein paar Sekunden oder Minuten auftreten und dann wieder verschwinden, könnte es sich um eine transitorische ischämische Attacke handeln, die ebenfalls nicht ignoriert werden sollte.

Dies ist ein klares Anzeichen dafür, dass das Blut nicht korrekt zum Gehirn gelangt und du in Zukunft ein ernsteren Schlaganfall erleiden könntest.

Der Notdienst sollte immer angerufen werden, damit so schnell wie möglich gehandelt werden kann.

Die Sanitäter führen als Erstes vor Ort den Face Arm Speech Test (FAST) aus, der aus folgenden 3 Untersuchungen besteht:

  • Gesicht: Es wird festgestellt, ob das Gesicht eine Asymmetrie aufweist.
  • Arme: Es wird überprüft, ob die betroffene Person die Arme bewegen kann oder Taubheit oder Kribbeln verspürt.
  • Sprechen: Es werden Fragen gestellt, um festzustellen, ob die betroffene Person Sprechstörungen aufweist oder es scheint, als ob sie betrunken wäre.