Alzheimer – Erkennen Sie die ersten Symptome

Es ist schwierig zu verstehen, wenn aktive, arbeitslustige, gesellschaftliche und fleißige Menschen plötzlich negative Veränderungen durchmachen, die den ersten Symptomen von Alzheimer entsprechen. Es handelt sich hierbei um eine degenerative, neurologische Krankheit, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Sowohl der Patient als auch die Familie braucht psychologische und emotionale Unterstützung, um zu lernen, mit dieser Krankheit umzugehen. Alzheimer kann ab dem 40. Lebensjahr auftreten.

Der Grund für Alzheimer ist immer noch unbekannt. Bei der Krankheit kommt es zu verschiedenen Veränderungen im Gehirn, die zu einem Gehirnverfall führen.

Was sind die ersten Symptome?

Laut eines Berichts für Innere Medizin, der von Ciril Rozman veröffentlicht wurde, kann diese Krankheit in drei verschiedene Stadien eingeteilt werden:

  • Das erste Stadium der Krankheit ist durch folgende Symptome gekennzeichnet: der Patient vergisst vieles, er leidet an Stimmungsschwankungen und hat Mühe, seine Sprache korrekt einzusetzen.
  • Das zweite Stadium ist durch eine starke Veränderung des Gedächtnis gekennzeichnet. Auch die Sprache wird schlechter, die Kommunikation mit anderen Menschen nimmt ab. Es treten Schwierigkeiten bei Arbeiten mit den Händen auf und es ist häufig schwierig, einen normalen Alltag zu führen.
  • Im dritten Stadium kann der Patient sein emotionales Gedächtnis nicht mehr kontrollieren: Sein Humor ist unvorhersehbar, er kann häufig nicht mehr sprechen und stottert nur noch und man weiß nicht, was er sagen möchte. Auch die Kontrolle der Schließmuskel geht verloren und so hat er sogar Probleme beim Schlucken. In diesem Stadium ist es unmöglich, ein normales Leben zu führen.

Bleiben Sie wachsam

Wenn bei einem Familienmitglied folgende Symptome eintreffen, sollte man abklären, ob es sich um Alzheimer handelt: die Person wiederholt eine Sache mehrmals am Tag, sie weiß nicht mehr, wo sie die Dinge hingelegt hat, sie kann normale Alltagsaktivitäten nicht mehr korrekt ausführen. Der Patient weiß auch nicht, welcher Tag der Woche ist, er kennt Orte nicht mehr, die er normalerweise immer gekannt hat etc.

Die Ursache dieser Symptome sollte genau abgeklärt und eine entsprechende Diagnose gestellt werden, damit die geeigneten Medikamente eingesetzt werden können.

Alzheimer kann auch zum Tod führen. Normalerweise kann ein Patient 4 bis 10 Jahre nach Auftreten der Krankheit sterben.

Es gibt kein spezifisches Medikament, um diese Krankheit zu behandeln. Da man die genauen Gründe und Ursachen für Alzheimer noch nicht kennt, können nur die Symptome gelindert werden.

Die Hoffnung liegt in den Wissenschaftlern, die bemüht sind, neue Behandlungsmethoden für diese und auch andere Erkrankungen zu finden. Da es noch keine Behandlung für Alzheimer gibt, ist es umso wichtiger, die ersten Symptome schnellstmöglich zu erkennen, damit eine schnelle Entwicklung der Krankheit verhindert werden kann.

Physiotherapie für Patienten mit Alzheimer

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Mit der Physiotherapie wird versucht, die Lebensqualität des Patienten so gut wie möglich zu erhalten. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, mit der Behandlung schnell nach dem Auftreten der ersten Symptome zu beginnen. Der Gedächtniszerfall kann leider nicht verhindert werden,  aber man kann versuchen, dass er langsamer abläuft und der Patient weiterhin unabhängig leben kann.

Den Betroffenen fällt es immer schwieriger, normale Alltagsaktivitäten durchzuführen. Normalerweise leiden die Patienten an Angst, hinfallen zu können. Aus diesem Grund raten die Familienmitglieder oft, dass sie sich in einem Rollstuhl oder im Bett aufhalten. Alzheimer schränkt die Bewegung der Patienten stark ein.

In der Physiotherapie wird schließlich nach einem Prozess gesucht, mit dem die Fähigkeit des Laufens aufrecht erhalten wird. Es werden spezifische Übungen durchgeführt, die an das jeweilige Stadium angepasst werden und die helfen, eine korrekte Haltung einzunehmen und garantieren, dass Muskulatur und Gelenke weiterhin bewegt werden können.  Auch das Beibehalten des Gleichgewichts ist wichtig.

Das Wichtigste ist, dass die Patienten weiterhin ein aktives Leben führen und wie vorher mit Freunden und Familie in Kontakt sein können. Wenn diese Aktivitäten eingeschränkt sind, kommt es leider schnell zu Depressionen.

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