Alternative Behandlungsmethoden von Arthritis

Wenn du unter Arthritis leidest, kannst du alternative Therapiemöglichkeiten zusätzlich zur ärztlich verordneten Therapie in Erwägung ziehen.

Alternative Behandlungsmethoden werden immer beliebter. Auch Patienten, die unter Arthritis leiden, greifen immer häufiger darauf zurück.

Wenn auch du nach alternativen Therapiemöglichkeiten suchst, um deine Arthritis zu lindern, dann solltest du diese nur zusätzlich zur ärztlich verordneten Therapie anwenden und deinem Arzt darüber berichten, um mögliche Nebenwirkungen ausschließen zu können.

Arthritis behandeln

Nicht jeder sieht in der Schulmedizin eine Garantie für die Heilung seiner Arthritis und der dadurch entstehenden Beschwerden und Schmerzen.

Fast jeder zweite Patient mit Arthritis soll nach Alternativen zur Schulmedizin suchen, jedoch weisen auch wir darauf hin, dass diese Therapien nur zusätzlich und nicht als einzige und alleinige Alternative angewendet werden sollten.

Schulmedizin und Alternativmedizin schließen sich nicht gegenseitig aus.

Im Gegenteil: oft lassen sie sich hervorragend miteinander kombinieren, um den Erfolg beider Therapieansätze zu maximieren.

Heute möchten wir dir einige alternative Therapien vorstellen, die zur Behandlung von Arthritis in Frage kommen.

Akupunktur gegen ArthritisAkupunktur

Der Ausgangspunkt ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und ihr über 5000 Jahre altes Wissen um Akupunkturpunkte.

Nach dieser Philosophie haben Menschen zirka 360 Akupunkturpunkte, die durch ein Netz aus Meridianen, sogenannten „Energiebahnen“ miteinander verbunden sein sollen.

Bei der Akupunktur werden die Akupunkturpunkte mit feinen Nadeln stimuliert, es ist aber auch möglich, die Punkte mit einem stumpfen Gegenstand oder den Fingern selbst zu massieren.

Akupunktur wird von vielen als Zauberei und unwirksam empfunden, jedoch kann Akupunktur bei vielerlei Beschwerden sehr wirksam sein.

Bei Arthritis können beispielsweise Schmerzen gelindert und Entzündungen eingedämmt werden. In Einzelfällen ist jedoch auch eine Verschlimmerung möglich, lasse dich daher gut beraten!

Einige Krankenkassen übernehmen daher auch die Kosten für Akkupunkturbehandlungen.

ältere frau mit arthritisLymphdrainage

Bei einer gut durchgeführten Lymphdrainage solltest du schon nach der ersten Anwendung deutliche Besserung verspüren.

Die Lymphdrainage hilft nicht nur, die Schwellung abklingen zu lassen, sondern fördert auch den Abtransport von entzündlichen Stoffwechselprodukten in den betroffenen Gelenken.

Dies kann bei Arthritis sehr förderlich sein. Sprich mit deinem Arzt, ob er dir eine Lymphdrainage verschreiben kann, damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt!

Gelenkwickel

Was unsere Vorfahren noch wussten, ist schon fast in Vergessenheit geraten: Wickel!

Das entzündete Gelenk reagiert auf die Entzündung mit Hitze, welche die Entzündung weiter fördert, die Gefäße erweitert und Gewebeflüssigkeit einströmen lässt: das Gelenk schwillt an.

Mit kühlenden Wickeln kannst du die Temperatur im betroffenen Bereich senken und dafür sorgen, dass sich die Gefäße wieder zusammenziehen und Wasser ausgeleitet werden kann.

Ganz einfach sind Quarkwickel: Bestreiche dazu einfach ein dünnes Baumwolltuch dick mit kaltem Quark und wickele den Wickel direkt um das betroffene Gelenk.

Den Wickel nicht abdecken, damit Verdunstungskälte entstehen kann! Erst dann entfernen, wenn der Wickel an der Außenseite des Tuches warm geworden ist.

Auch Kohlwickel können die Beschwerden lindern. Dazu walzt du große Blätter Weißkohl mit einem Nudelholz oder einer Glasflasche flach, sodass die Flüssigkeit aus dem Blatt austritt.

Befestige dann mehrere Kohlblätter um das betroffene Gelenk und lasse sie über Nacht wirken.

haende-rheuma-arthritisLow Level Lasertherapie

Bei dieser Lasertherapie wird das von Arthritis betroffene Gelenk mit schwachen Laserstrahlen behandelt.

Dies soll die Selbstheilungskräfte aktivieren, da vermehrt Botenstoffe wie Histamin ausgeschüttet werden. Diese Therapie hat bei korrekter Anwendung keine Nebenwirkungen, ist jedoch wissenschaftlich umstritten, weswegen keine Krankenkasse die Kosten übernehmen wird.

Homöopathie

Auch die Homöopathie ist wissenschaftlich nicht wirklich erwiesen, es gibt aber sehr viele Menschen, die von sehr guten Ergebnissen und Behandlungserfolgen berichten.

Wir können an dieser Stelle keine allgemein gültige Empfehlung für ein bestimmtes homöopathisches Mittel abgeben, da diese von einem Heilpraktiker ausgewählt und dosiert werden sollten.

Homöopathie stellt in jedem Fall eine preiswerte und erfolgversprechende zusätzliche Therapiemöglichkeit dar, um Arthritis zu behandeln. Manche Krankenkassen übernehmen sogar die Kosten dafür!

obst und salat gegen arthritisErnährungsumstellung

Es gibt viele Nahrungsmittel, die entzündliche Reaktionen im Körper fördern, was eine bestehende Arthritis verschlimmert.

Dazu gehören beispielsweise Fleisch, tierische Fette und Eiweiße.

Es gibt aber auch Lebensmittel, die bei Arthritis helfen und Entzündungen lindern. Dazu gehören zum Beispiel Ingwer, Kurkuma, Ananas, Papaya und Omega3-Fettsäuren.

Wenn du dich an eine zertifizierte Ernährungsberatung wendest, die mehr kann, als nur Pulver verkaufen, stehen die Chancen gut, dass du mit der richtigen Ernährung deine Arthritis in den Griff bekommst – und die Kosten von der Krankenkasse (zum Teil) übernommen werden!