9 schadstoffbelastete Fischarten, die du vermeiden solltest

27 September, 2017
Viele Fischarten enthalten große Mengen an Quecksilber. Unser Körper ist nicht fähig, dieses Metall auszuleiten, deshalb solltest du auf gewisse Fische verzichten.

Stark schadstoffbelastete Fischarten sollten vermieden werden, denn sie können der Gesundheit mehr Schaden als Vorzüge bringen.

Natürlich ist Fisch sehr gesund, doch aufgrund der zunehmenden Verschmutzung der Meere und anderer Gewässer konzentrieren sich darin immer mehr Giftstoffe, die nicht nur über den direkten Konsum, sondern auch über die Nahrungskette in unseren Körper gelangen.

Versuche deshalb, bestimmte besonders schadstoffbelastete Fischarten zu vermeiden.

Darüber hinaus solltest du beim Kauf von Fisch darauf achten, dass dieser frisch ist, die Augen transparent und die Schuppen glänzend sind. 

Wenn die Flossen trocken und die Kiemen bereits grau sind, ist der Fisch nicht mehr frisch.

Anschließend findest du besonders schadstoffbelastete Fischarten, auf die du besser verzichten solltest:

1. Schadstoffbelastete Fischarten: Wels

Der Wels ist ein relativ großer Fisch, der meist aus Zuchtfarmen stammt, in denen der Wachstumsprozess durch Hormone beschleunigt wird.

schadstoffbelastete Fischarten: Wels

Meist kommt diese Fischsorte aus asiatischen Ländern. Du solltest darauf jedoch besser verzichten, denn dieser Fisch zählt zu den besonders stark belasteten Sorten.

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2. Makrele

Dieser Fisch ist zwar sehr beliebt, jedoch nicht zu empfehlen, da sich darin hohe Konzentrationen an Quecksilber ansammeln.

Der Körper ist nicht fähig, das Quecksilber wieder auszuleiten, es wird angesammelt und kann verschiedene Beschwerden verursachen.

Quecksilber kann zu Nervenschäden führen und eine langsame Vergiftung des Körpers zur Folge haben.

3. Schwarzer Thunfisch

Thunfisch schmeckt lecker, doch insbesondere schwarzer Thunfisch, auch unter dem Namen Schwarzflossenthun bekannt, ist sehr stark schadstoffbelastet.

Die Thunfischbestände sind überfischt, meist stammen diese Fische aus Zuchtenfarmen.

schadstoffbelastete Fischarten: Schwarzer Thunfisch

  • Thunfisch aus Fischzuchten wird mit kleineren Fischarten gefüttert, die Antibiotika und Hormone erhalten. 
  • In dieser Fischart ist auch viel Quecksilber zu finden. Du solltest nicht mehr als 100 g pro Monat davon essen. Diese Empfehlung gilt für Erwachsene. Kinder sollten ganz auf Thunfisch verzichten.

4. Tilapia (afrikanischer Buntbarsch)

Fische aus der Familie der Tilapia sind sehr fett und deshalb, wie auch fettes Fleisch für den Organismus ungesund. 

  • Wenn du zu viel von dieser Fischsorte isst, wird damit der Spiegel des schlechten Cholesterins (LDL) erhöht und der Organismus wird zusätzlich anfälliger für Allergene.
  • Wenn du an Herzkrankheiten, Asthma oder Arthritis leidest, solltest du besser darauf verzichten.

5. Aal

schadstoffbelastete Fischarten: Aal

Auch der Aal ist ein sehr fetter Fisch. Dazu kommt, dass diese Fischsorte im Wasser enthaltene Giftstoffe schnell absorbiert und deshalb sehr stark schadstoffbelastet ist, insbesondere die amerikanische Art.

Europäischer Aal enthält große Konzentrationen an Quecksilber. Erwachsene sollten deshalb nicht mehr als 300 g, Kinder höchstens 200 g pro Monat davon verzehren.

6. Pangasius

Dieser Fisch wird vorwiegend in Vietnam gezüchtet, konkret im Fluß Mekong, und zählt weltweit zu den am stärksten belasteten Fischsorten.

Pangasisus enthält große Mengen an Quecksilber, Nitrofural und Polyphosphaten. Wie bereits erwähnt, kann Quecksilber zu Vergiftungen führen. Die anderen erwähnten Schadstoffe sind krebserregend.

Du solltest deshalb Pangasius auf jeden Fall vermeiden.

7. Torpedobarsch

schadstoffbelastete Fischarten: Torpedobarsch

Der Torpedobarsch ist ebenfalls stark mit Quecksilber verseucht und wird deshalb insbesondere Frauen und Kindern nicht empfohlen.

Männer sollten den Konsum auf maximal 100 g pro Monat limitieren.

Nicht zu vergessen ist, dass beim Fang dieses Fisches grundlegende Regeln meist nicht beachtet werden und das Risiko für eine Fischvergiftung sehr hoch ist.

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8. Brachsenmakrele

Die Brachsenmakrele enthält Gempilotoxin, ein Giftstoff, der dem Fleisch einen öligen Geschmack verleiht.

Diese Substanz wird vom Körper nicht verdaut und kann zu Verdauungsbeschwerden führen, wobei keine Vergiftung auftritt.

Um die in diesem Fisch enthaltene Menge an Gempilotoxin zu reduzieren, empfiehlt es sich diesen zu frittieren oder im Ofen zu backen. Wenn du allerdings an Verdauungsbeschwerden leidest, solltest du darauf besser ganz verzichten.

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9. Sebastes

Diese Fischgattung, zu der auch der Rotbarsch gehört, ist ebenfalls durch Quecksilber belastet. Fische aus dieser Gattung werden oft auch als Pangasius oder andere billige Fischsorten verkauft.

schadstoffbelastete Fischarten: Sebastes

Schadstoffbelastete Fischarten tun deiner Gesundheit nichts Gutes, deshalb solltest du darauf verzichten. Wähle lieber andere Sorten, die weniger Quecksilber oder andere Giftstoffe enthalten.

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