8 Dinge die passieren, wenn du nicht ausreichend schläfst

Zu wenig Schlaf und nächtliche Erholung haben mit der Zeit negative Folgen für den Körper und auch für den Gemütszustand. In diesem Beitrag erfährst du mehr zu diesem Thema.

Wer jeden Tag mindestens 8 Stunden lang schläft, kann seine physische und mentale Gesundheit erhalten. Zu wenig Schlaf hat mit der Zeit sehr negative Folgen, welche die Lebensqualität deutlich reduzieren können.

Dies ist deshalb der Fall, da während des Schlafes wichtige Prozesse durchgeführt werden. In dieser Zeit werden zum Beispiel Hormone produziert, Stoffwechselfunktionen durchgeführt und neue Energie getankt.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, ausreichend und ohne Unterbrechung zu schlafen, um emotionale und physische Konsequenzen zu vermeiden, die die Durchführung alltäglicher Aufgaben erschweren können.

In unserem heutigen Beitrag findest du 8 Folgen, die dann auftreten können, wenn du über einen längeren Zeitraum unzureichend schläfst oder deine Schlafqualität zu wünschen übrig lässt.

Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren!

1. Höherer Blutdruck

Frau beim Arzt

Eine schlechte Schlafqualität kann negative Konsequenzen für die Arterien und den Blutfluss haben und so das Herz überlasten.

In der Folge kann es zu Bluthochdruck kommen, wobei der systolische Druck bis zu 132 erreichen kann (die Werte sollten unter 120 liegen).

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2. Du hast mehr Appetit

Wer zu wenig schläft bekommt mehr Appetit und nimmt deshalb leichter zu.

Durch den Schlafmangel wird nämlich das Hormon Leptin nicht reduziert, das den Appetit reguliert. Stattdessen erhöht sich der Ghrelinspiegel, dieses Hormon ist auch als „Hungerhormon“ bekannt.

Bei zu wenig Schlaf steigt deshalb der Appetit auf Kohlenhydrate und Zucker!

3. Dein Immunsystem wird schwächer

schwaches Immunsystem durch zu wenig Schlaf

Physische Erschöpfung nach einer schlechten Nacht hat direkte Auswirkungen auf das Immunsystem, denn dadurch werden weniger Antikörper produziert, die gegen Krankheitserreger ankämpfen. 

Diese Situation erhöht auch das Risiko für bakterielle und virale Infektionen sowie Autoimmunkrankheiten.

4. Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten

Die Gesundheit des Gehirns und des Nervensystems im Allgemeinen wird durch Schlafmangel ganz besonders gefährdet.

Aus diesem Grund leiden Personen mit Schlafstörungen häufig an Konzentrationsschwierigkeiten und einer verminderten kognitiven Leistungsfähigkeit. 

Nach einer schlechten Nacht ist es schwieriger, Entscheidungen zu treffen und auch die Gedächtnisleistung ist reduziert.

Wenn Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum auftreten, können Proteine, die zu Plaque führen, nicht entfernt werden, was wiederum das Risiko für Demenz und Alzheimer erhöht.

5. Stress und Depression

Frau mit Stress durch zu wenig Schlaf

Emotionales Ungleichgewicht ist manchmal auf die Schlafqualität zurückzuführen, insbesondere wenn es mehrere Tage hintereinander an Schlaf mangelt.

Zu wenig Schlaf führt zu Reizbarkeit und Stress, nach einer längeren Zeit kann die Folge davon auch eine Depression sein.

Schlafstörungen wirken sich auf die Neurotransmitter des Wohlbefindens aus, deren Produktion abnimmt. Stattdessen wird mehr Cortisol, auch als „Stresshormon“ bekannt, produziert.

6. Das Risiko für Diabetes Typ 2 steigt

Nicht sehr bekannt ist, dass die Gefahr, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, bei weniger als 8 Stunden Schlaf täglich größer ist.

Schlafmangel beeinträchtigt die metabolischen Prozesse, die den Blutzuckerspiegel kontrollieren und kann zu gefährlichen Zuckerspitzen führen.

Doch das ist noch nicht alles: Auch die Insulinsensitivität reduziert sich dadurch, was ebenfalls sehr negative Auswirkungen haben kann.

7. Du nimmst schneller zu

Frau mit Waage

Durch Schlafmangel nimmt nicht nur das Hungergefühl zu, du kannst dadurch auch schneller an Gewicht zunehmen.

Die Folge ist nämlich nicht nur mehr Appetit, es kommt auch zu einem unausgeglichenen Hormonhaushalt, der den Stoffwechsel negativ beeinflusst.

Die Konsequenz ist, dass die Fähigkeit, Fett und Zucker in Energie zu verwandeln, beeinträchtigt wird und deshalb mehr Fettreserven angelegt werden.

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8. Mehr Schwellungen und Entzündungen

Wer sich in der Nacht nicht ausreichend erholt, steht am nächsten Tag oft mit einer abdominalen Schwellung oder entzündeten Gelenken auf.

Die Ursachen dafür können zwar vielseitig sein, doch auch Schlafmangel kann hier eine Rolle spielen.

Deshalb ist es grundlegend, ausreichend zu schlafen, um so das Risiko für Entzündungen und chronische Erkrankungen zu reduzieren.

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Wie du siehst, ist der Schlaf nicht nur wichtig, um am nächsten Tag munter und voller Energie in den Tag zu starten.

Achte auf regelmäßige Schlafgewohnheiten, um dein allgemeines Wohlbefinden zu fördern und nicht an den negativen Kosequenzen eines Schlafmangels zu leiden.