7 Tipps zur Vorsorge gegen neurodegenerative Krankheiten

Zusätzlich zu einer gesunden Ernährung mit bestimmten Nährstoffen und dem Verzicht auf schädliche Lebensgewohnheiten kann regelmäßiges Gehirntraining eine ausgezeichnete Vorsorge gegen neurodegenerative Krankheiten sein. 

Die Vorsorge gegen neurodegenerative Krankheiten ist sehr wichtig, auch wenn damit Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, Huntington-Krankheit oder amyotrophe Lateralsklerose (ALS) nicht zu 100% vorgebeugt werden kann.

Es handelt sich um unheilbare Krankheiten, die progressiv fortschreiten, doch trotzdem gibt es einige Faktoren, die in der Vorsorge helfen und insbesondere dann beachtet werden sollten, wenn man genetisch vorbelastet ist. 

Entdecke in unserem heutigen Artikel 7 Tipps zur Vorsorge gegen neurodegenerative Krankheiten, die auch zusätzlich zu einer Therapie zu empfehlen sind, um Symptome zu lindern. Es handelt sich um medizinale Pflanzen und bestimmte Nahrungsmittel sowie andere nützliche Tipps.

Was sind neurodegenerative Krankheiten?

Frau braucht Tipps zur Vorsorge gegen neurodegenerative Krankheiten

Neurodegenerative Krankheiten sind schwerwiegende Störungen, die den ganzen Organismus beeinträchtigen. Bewegungsapparat, Gleichgewicht, Sprache, Atmung oder auch der Herzrhythmus werden dadurch gestört.

Die genetische Veranlagung spielt dabei eine wichtige Rolle, doch auch andere Faktoren können entscheidend sein:

  • Ansammlung von Schadstoffen im Organismus
  • Reaktion auf bestimmte Chemikalien
  • Viren

Manchmal kommen auch psychologische Aspekte zum Tragen, zum Beispiel wenn es sich um einen emotionalen Shock handelt.

Der progressive Verfall kognitiver und körperlicher Fähigkeiten, der durch neurodegenerative Krankheiten ausgelöst wird, ist für Betroffene und auch für Familienangehörige und Freunde sehr schwer zu ertragen und stark belastend.

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Tipps zur Vorsorge gegen neurodegenerative Krankheiten

Anschließend findest du 7 hilfreiche Tipps zur Vorsorge gegen neurodegenerative Krankheiten, mit denen du auch gewisse Symptome lindern und gegebenenfalls die Beweglichkeit verbessern kannst.

1. Schwermetalle meiden

Neurodegenerative Krankheiten werden unter anderem mit Schwermetallen, die sich im Organismus und insbesondere im Gehirn ansammeln, in Zusammenhang gebracht.

Schwermetalle gelangen auf unterschiedlichen Wegen in den Körper:

  • Konsum von großen Kaltwasserfischen wie Lachs, Thunfisch oder Schwertfisch. Vorzugsweise sind kleine Kaltwasserfische zu empfehlen (Hering, Sardine, Sardelle usw) oder weißer Fisch.
  • Luftverschmutzung
  • Verunreinigte Nahrungsmittel und Umwelt
  • Kontakt mit bestimmten Objekten, wie Thermometer oder Glühbirnen, wenn diese zu Bruch gehen
  • Kontaminiertes Wasser
  • Bestimmte Arzneimittel
  • Töpfe oder Pfannen, die Schwermetalle oder Aluminium enthalten

2. Reinigung mit Chlorella

Die Alge Chlorella unterstützt die Ausleitung von Schwermetallen und anderen Schadstoffen aus dem Körper. Die Behandlung muss jedoch über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten erfolgen.

Es gibt verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, die auch andere wirksame Zutaten wie Knoblauch, Koriander oder Magnesium enthalten.

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3. Gehirntraining

Training zur Vorsorge gegen neurodegenerative Krankheiten

Die beste Vorsorge ist, die kognitiven Fähigkeiten zu trainieren und das Gehirn immer aktiv zu halten.

Wenn du Gedächtnisprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten feststellst, solltest du diese Fähigkeiten regelmäßig trainieren! Du kannst mit regelmäßigem Training eine gute kognitive Reserve aufbauen.

4. Täglich ein paar Nüsse

Die Nuss gleicht nicht nur einem „Mini-Gehirn“, sie hat auch vorzügliche Eigenschaften für die Verbesserung der kognitiven Leistung.

Nüsse glänzen durch eine Fülle an wichtigen Nährstoffen: Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und enthalten auch essenzielle Fettsäuren und Ballaststoffe.

Noch ein interessanter Artikel: Lecker und gesund: Trockenfrüchte, Samen und Nüsse!

Profitiere von ihrer antioxidativen Wirkung und verhindere damit auch die Zelloxidation im Gehirn! 

5. Verschiedene Kräutertees

Gingko biloba zur Vorsorge gegen neurodegenerative Krankheiten

Zwei Heilpflanzen sind in der Vorsorge gegen degenerative Krankheiten von großem Nutzen, denn sie verbessern die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns: 

  • Ginkgo biloba: Dieses Heilkraut ist sehr effektiv, sollte jedoch nicht länger als zwei Monate am Stück eingenommen werden.
  • Der Indische Wassernabel oder Gotu Kola kann kontinuierlich eingenommen werden.

Du kannst diese Heilpflanzen als Tee oder auch in Kapsel- oder Tablettenform einnehmen.

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6. Ätherische Öle

In der Aromatherapie werden verschiedene hochwertige ätherische Öle verwendet, um verschiedene physische, mentale oder emotionale Probleme zu lindern.

Du kannst dafür einen Diffusor verwenden, die ätherischen Öle auch in bestimmte Reinigungsprodukte geben, damit dein Haus danach duftet, oder ein paar Tropfen in Kosmetika mischen.

Darüber hinaus kannst du ein paar Tropfen eines ätherischen Öls auf ein Taschentuch träufeln und immer wieder daran riechen. Eine andere Möglichkeit ist, das Kopfkissen damit zu beträufeln bevor du ins Bett gehst.

Es empfehlen sich folgende Öle:

  • Rosmarin
  • Thymian
  • Sandelholz
  • Basilikum

7. Darmflora stärken

Der Darm steht in enger Verbindung mit den Gehirnfunktionen, deshalb ist es in der Vorsorge gegen degenerative Krankheiten sehr wichtig, die Darmflora gesund zu halten. Aus verschiedenen Studien geht hervor, dass Personen mit degenerativen Krankheiten häufig auch an einer veränderten Darmflora leiden.

Zusätzlich zu einer ausgeglichenen Ernährung, die auch Lebensmittel wie Joghurt, Kefir, Sauerkraut und biologischen Essig enthalten sollte, gibt es auch probiotische Nahrungsgänzungsmittel, die sehr hilfreich sind, um die Darmflora aufzubauen. 

Es gibt viele verschiedene Probiotika, achte darauf, möglichst verschiedenste Bakterienstämme zu verwenden.

Mit diesen einfachen Vorsorgemaßnahmen kannst du deine Lebensqualität verbessern.

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