7 Tipps gegen Hausstaubmilben

Hausstaubmilben überleben sehr lange, deshalb ist es wichtig, Wäsche beim Jahreszeitenwechsel zu waschen und auch Decken, Kissen usw. regelmäßig zu reinigen. 

Das menschliche Auge kann sie zwar nicht sehen, doch sie sind da und verstecken sich in Kissen, Decken, Matratzen oder ähnlichen Oberflächen. Die mikroskopisch kleinen Tierchen können Allergien verursachen, deshalb sind Tipps gegen Hausstaubmilben sehr nützlich, um vorzusorgen oder Symptome zu reduzieren.

Was sind Hausstaubmilben?

Tipps gegen Hausstaubmilben

Sie gehören zur Gattung der Spinnentiere und sind nur 0,1 bis 0,5 mm groß. Milben sind in verschiedenen Ökosystemen zu Hause, auch im Wasser oder etwa in der Wüste und im Hochgebirge.

Viele ernähren sich von Moos, Blättern, Farn, Blüten oder anderen Pflanzen und können im landwirtschaftlichen Anbau auch zur Plage werden.

Manche Milben verursachen Allergien, andere sind Parasiten, die sich bei Tieren einnisten. In unserem heutigen Artikel geht es um Hausstaubmilben, die sich von menschlichen Abfällen nähren: Hautschüppchen, die sich überall zuhause ansammeln, auch wenn sie nicht zu sehen sind.

Hausstaubmilben befinden sich überall und können zu chronischen Allergien oder Asthma führen. In Matratzen, Decken, Bettlaken, Kissen, Sofabezügen usw. können die unbeliebten Tierchen bis zu 3 Monate lang überleben. In dieser Zeit legen sie bis zu 100 Eier!

Am besten vermehren sich die Milben im Herbst und im Frühling.

Sie können folgende Beschwerden verursachen:

  • Nasentropfen
  • Niesen (insbesondere am Morgen)
  • verstopfte Nase
  • Tränende Augen und Juckreiz in den Augen
  • gerötete Haut
  • Pfeifgeräusche beim Atmen

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Nützliche Tipps gegen Hausstaubmilben

Da die unbeliebten Tierchen mikroskopisch klein sind, sind wir uns nicht darüber bewusst, dass sie sich überall einnisten. Erst wenn unangenehme Symptome auftreten werden Hausstaubmilben zum Problem.

Unsere heutigen Tipps gegen Hausstaubmilben sind deshalb sehr nützlich, denn Hygiene und die regelmäßige Reinigung des Haushalts sind grundlegend, um Allergien oder Asthma zu lindern.

Folgende Tipps gegen Hausstaubmilben können von großem Nutzen sein:

1. Bettwäsche regelmäßig wechseln

Hausstaubmilben fühlen sich im feucht-warmen Milieu im Bett ganz besonders wohl, denn hier werden sie auch regelmäßig durch abfallende Hautschüppchen genährt und vermehren sich deshalb prächtig.

Die regelmäßige Wäsche der Bettlaken ist deshalb grundelgend, um Beschwerden zu vermeiden. Bei Allergien empfiehlt es sich, die Bettwäsche ein- bis zweimal in der Woche zu reinigen.

2. Hohe Waschtemperaturen

hohe Waschtemperaturen und andere Tipps gegen Hausstaubmilben

Bettlaken sollten so heiß wie möglich gewaschen werden (55º – 60º Grad). Verwende dafür hochqualitätiges Waschmittel und Produkte mit Eukalyptusöl, Teebaum- oder Zedernholzöl, um die Effizienz zu erhöhen.

  • Wenn du kaltes oder lauwarmes Wasser verwendest, solltest du zusätzlich zum Waschmittel auch ein spezielles Desinfektionsmittel für die Wäsche dazugeben.
  • Wasche Bettwäsche nicht zusammen mit anderen Textilien, um die Ausbreitung der Hausstaubmilben zu verhindern.
  • Nach dem Waschen kannst du die Waschmaschine mit heißem Wasser reinigen.
  • Lasse die Wäsche den ganzen Tag an der Sonne trocknen und trockne sie danach zusätzlich im Wäschetrockner.

3. Regelmäßig Staubsaugen

Der Staubsauger kann nicht nur für Teppiche verwendet werden, er ist auch sehr nützlich, um das Sofa, die Vorhänge, Polstersessel, Matratzen usw. zu reinigen.

Überall, wo sich Hausstaubmilben ganz besonders wohl fühlen, weil viele abgestorbene Hautzellen zurückbleiben, solltest du diese regelmäßig mit dem Staubsauger entfernen!

  • Sehr effektiv sind Staubsauger mit Filter (für Allergiker), denn damit können nicht nur Staub und Schmutz, sondern auch Hausstaubmilben eingefangen werden.
  • Wenn du die Oberflächen absaugst, bedeutet das noch nicht, dass die Hausstaubmilben verschwinden. 
  • Doch je weniger Staub und Hautschüppchen vorhanden sind, desto weniger Nahrung steht den gefürchteten Tierchen zur Verfügung.
  • Vergiss nicht, deinen Staubsauger regelmäßig zu säubern, damit er optimal funktioniert!

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4. Dampfreinigung

Dampfreinigung und andere Tipps gegen Hausstaubmilben

Insbesondere wenn Teppiche vorhanden sind, ist eine Dampfreinigung eine ausgezeichnete Lösung, denn dabei werden Hausstaubmilben und andere Mikroorganismen, die sich tief in den Textilien verstecken, abgetötet.

Wichtig ist jedoch, nach der Dampfreinigung die Teppiche gut zu trocknen, denn Hausstaubmilben und Bakterien lieben Feuchtigkeit.

  • Verwende keine Staubwischer oder trockene Staubtücher, denn damit werden die Milben nur im Raum verteilt. 
  • Am besten verwendest du ein feuchtes Tuch oder einen feuchten Wischmopp für trockene Oberflächen.

5. Im Schrank aufbewahrte Wäsche waschen

Kleidung oder andere Textilien, die in der jeweiligen Jahreszeit nicht verwendet werden, sollten auch gereinigt werden.

  • Bevor du diese Kleidungsstücke oder Wäsche verwendest, solltest du sie waschen, denn im Schrank oder in einer Kiste unter dem Bett haben sich darin sicher auch reichlich Hausstaubmilben angesammelt.

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6. Bettwäsche für Allergiker

Bettwäsche für Allergiker und andere Tipps gegen Hausstaubmilben

Es gibt spezielle Bettlaken für Allergiker, in denen sich keine Hausstaubmilben ansammeln können. Verwende am besten auch Kissen und Decken mit synthetischer Füllung.

Die besten Matratzen für Allergiker bestehen aus viskoelastischem Schaum. 

7. Verabschiede dich von Stofftieren und Teppichen

Um gesundheitliche Probleme zu meiden, solltest du den Hausstaubmilben möglichst wenig Chancen geben, eine schöne Heimat bei dir zu Hause zu finden. Du solltest deshalb Stofftiere und Teppiche wenn möglich ganz meiden.

Schlafe nicht auf dem Sofa und reinige dieses regelmäßig, um die Ausbreitung der Ungeziefer zu vermeiden. Versuche, möglichst wenig Staubfänger in deiner Wohnung aufzustellen.

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Nach dem Motto „weniger ist mehr“ kann eine minimalistische Dekoration schön aussehen und die Reinigung erleichtern, um den Hausstaubmilben weniger angenehme Orte zu bieten.

Vergiss nicht, regelmäßig zu lüften und die Sonne ins Haus zu lassen!

Mit diesen Tipps gegen Hausstaubmilben kannst du Allergien vermeiden oder Symptome lindern.

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