7 Techniken zur Mediation und ihre Vorteile

Es gibt verschiedenste Arten zu meditieren, je nachdem, was man damit bezweckt, kann man die entsprechende Technik wählen.

Stress, Nervosität und fehlendes Wissen über ein adäquates Management der Gefühle bringen viele dazu, sich für Meditation zu interessieren.

Es gibt verschiedenste Techniken, die alle sehr hilfreich sind, doch es ist gut, genauer Bescheid zu wissen, um jene Methode zu wählen, die sich am besten an das gewünschte Ziel anpasst. 

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Aus diesem Grund stellen wir dir heute verschiedene Möglichkeiten der Meditation vor, damit du auch davon profitieren kannst.

Arten der Meditation

1. Urklangmeditation

Frau macht Meditation am Strand

Die Urklangmeditation ist eine heilende Praktik, die auf Mantras aufbaut. Doch was ist ein Mantra? Es handelt sich um einen Klang, ein Wort oder einen Satz, die immer wieder wiederholt werden und den Geist zum Vibrieren bringen.

Das klassische „ommmm, ommmm“ ist beispielsweise ein Mantra. Es wird verwendet, um den Geist von anderen Gedanken zu befreien und sich so einfacher auf die Gegenwart konzentrieren zu können.

Mantras sind nicht zufällig entstanden, es handelt sich dabei um heilige Klänge, die schon seit alters her verwendet werden, um den Geist auszurichten und den Bewusstseinszustand zu verändern.

Die Urklangsmeditation bringt dich weit weg von mentalem Lärm, der verhindert, dass du zur Ruhe gelangst.

2. Vipassana-Meditation

Meditation in der Nacht am See

Vipassana ist auch als „Insight Meditation“ bekannt. Dabei ist die Atmung und die Identifizierung von Gedanken und Emotionen sehr wichtig. Man lernt dabei zu beobachten, ohne ein Urteil zu fällen.

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Mit dieser Art der Meditation können wir lernen, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, nicht so, wie wir das gerne möchten. 
Wir lernen, die Augen zu öffnen und zu verstehen, was um uns passiert.

3. Zazen

Zazen oder auch Zen ist eine Meditationsform, die im Buddhismus ausgeführt wird. Auch hier ist die Atmung von großer Wichtigkeit, wobei insbesondere die tiefe Bauchatmung verwendet wird. 

Zazen wird im Sitzen ausgeführt, die Haltung dabei ist gerade, das Kinn wird leicht zurückgezogen, die Hände liegen auf dem Bauch. 

Diese Meditationstechnik lehrt uns, Gedanken, die durch unseren Geist ziehen, zu sehen und diese zu beobachten, um uns dann davon zu befreien.

4. Metta-Meditation

Meditation

Die Metta-Meditation hat ihre Ursprünge im tibetanischen Buddhismus. Ziel dieser sehr alten Meditationsform ist es, gegenüber der Welt und allen Wesen eine wohlwollende, gütige Haltung einzunehmen.

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Mit dieser Technik kann man Mitgefühl und Einfühlungsvermögen anderen gegenüber lernen, um damit dem Leben positiver zu begegnen. Die Akzeptanz des eigenen Wesens und der Mitmenschen ist ein wichtiges Ziel.

Personen mit einem niedrigen Selbstwertgefühl, Perfektionisten und selbstkritische Menschen können von dieser Meditationsform sehr profitieren.

5. Kundalini-Meditation

Die Kundalini-Meditation hat insbesondere zum Ziel, den Geist zu wecken. Anhand von Mantras und Gesängen wird dabei versucht, ins Unterbewusstsein vorzudringen.

Diese Art von Meditation konzentriert sich stark auf die Wirbelsäule. Die Kundalini-Energie befindet sich im unteren Teil davon.

Wenn diese Energie durch Mantras und Gesänge freigesetzt wird, wird man dadurch spirituelle Erleuchtung finden.

6. Chakra-Meditation

Chakra-Meditation

Im tantrischen Hinduismus gibt es 6 Chakren oder Energiezentren, die sich an unterschiedlichen Körperstellen befinden.

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Bei dieser Meditationsform konzentriert man sich auf Klänge, das Auflegen der Hände sowie die Visualisierung und Konzentration auf jedes Chakra, das Körper und Geist verbindet. 

7. Tonglen-Meditation

Die letzte Meditationsform, die wir heute vorstellen, nennt sich Tonglen. Es handelt sich um eine der wirkungsvollsten meditativen Praktiken des tibetanischen Buddhismus.

Dabei lernt man, das Leiden einzuatmen, den Schmerz zu akzeptieren und sich davon zu befreien.

Normalerweise fliehen wir vor negativen Dingen, vor Schmerz und Leid. Doch dies verschlimmert die Situation nur.

Aus diesem Grund wird anhand dieser Meditationsform versucht, schwierige Situationen und Umstände, die Teil des Lebens sind, effizient zu verarbeiten.

Die Tonglen-Meditation hilft, negative Gedanken zu verbannen und mitfühlend und empathisch zu sein. Dafür werden nicht nur die Visualisierung verwendet, auch die Atmung ist in dieser Art von Meditation sehr wichtig.

Kennst du eine oder mehrere dieser Meditationstechniken bereits? Praktizierst du selbst regelmäßig? Alle diese Meditationsformen sind sehr positiv, wähle selbst, welche dir am besten gefällt und hilft, um Körper und Geist in Einklang zu bringen.

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