5 krebsvorbeugende Lebensmittel, die in deiner Ernährung nicht fehlen dürfen

21 Juli, 2015

Grundsätzlich ist eine gesunde Lebensweise und eine ausgewogene, fettarme Ernährung mit viel Vollkorn, Obst und Gemüse krebsvorbeugend. Es gibt aber auch bestimmte Lebensmittel, die besonders gute Eigenschaften in der Prophylaxe von Krebs aufweisen. Wir stellen dir 5 davon vor!

Krebsvorbeugende Lebensmittel

Im Anschluss stellen wir dir 5 Lebensmittel vor, die besonders gute Eigenschaften in der Vorbeugung von Krebs besitzen. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie viel man essen sollte, um gegen oxidativen Stress vorzubeugen. Die einfachste Antwort: Am besten täglich so viel wie möglich Obst, Gemüse und andere pflanzliche Lebensmittel, wie zum Beispiel Getreideprodukte! Als Smoothies zubereitet, kannst du größere Mengen Obst schnell verzehren, Gemüseeintöpfe, Vollkornnudeln und Haferflocken sind weitere Möglichkeiten, dich gesund und krebsvorbeugend zu ernähren. Folgende 5 Lebensmittel sind besonders gut:

Dunkle TraubenRote Trauben

Antioxidantien sind unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen hochreaktive Sauerstoffverbindungen, sogenannte freie Radikale, die durch Einflüsse wie UV-Strahlung, Abgase, Medikamente und Umweltgifte im Körper entstehen. Was daraus folgt, nennt man oxidativen Stress. Zu viel davon kann Zellschäden verursachen, beschleunigt unseren Alterungsprozess und wird außerdem für eine ganze Reihe von Krankheiten verantwortlich gemacht. Antioxidantien sind natürliche Inhaltsstoffe, die unsere Körperzellen vor diesen schädlichen Einflüssen schützen können. Trauben enthalten Polyphenole, die wichtige Radikalfänger darstellen. Studien, die belegen, dass Rotwein krebsvorbeugend ist, beweisen, wie stark antioxidativ Polyphenole wirken! Allerdings enthält nicht nur Rotwein, sondern auch roter Traubensaft genau diese Stoffe, da auch bei der Herstellung des roten Traubensaftes die Schale der Trauben mitverarbeitet wird. Sonst wäre übrigens der Traubensaft nicht rot. In rotem Traubensaft hast du also alle herzgesunden und krebsvorbeugenden Wirkstoffe, die auch im Wein enthalten sind. So kommt man auch ohne Alkohol an seine tägliche Dosis Polyphenole, indem man frische Trauben knabbert oder Traubensaft genießt.

ApfelÄpfel

Manchmal ist es ganz einfach und die besten Lebensmittel wachsen so nah! Es müssen keine teuren und exotischen Superfrüchte sein, auch Äpfel sind hervorragend zur Vorbeugung von Krebs geeignet! „An Apple a day keeps the doctor away“ – jeder kennt diese Weisheit. Und es ist was dran: Studien haben herausgefunden, dass Polyphenole (eine Art sekundärer Pflanzenstoff) vor Darmkrebs schützen. Besonders viele Polyphenole sind zum Beispiel in frischen, knackigen Äpfeln. Also nichts wie los und kräftig zubeißen!

TomatendiätTomaten

Besonders im Sommer sind Tomaten allgegenwärtig. Aber auch im Winter stehen sie uns in Form von Tomatenmark, Dosentomaten, Tomatensaft oder Tomatensaucen reichlich zur Verfügung. Tomaten sind reich an pflanzlichen Farbstoffen, den Carotinoiden. Je röter die Tomate, desto reicher ihr Gehalt an Lycopin, das als besonders starkes Antioxidans (wie alle sekundären Pflanzenstoffe) Krebs vorbeugen kann. Je konzentrierter die Tomate, zum Beispiel als mehrfach konzentriertes Tomatenmark, als eingedickter Saft oder als Tomatensauce, desto mehr Lycopin. Ein Tomatensaft ist also nicht nur im Flugzeug eine gute Idee! Und bei frischen Tomaten sollten voll ausgereifte dunkelrote Tomaten bevorzugt werden.

NüsseNüsse, Kerne und Samen

Nüsse, Mandeln, Kerne und Samen und daraus gewonnene Öle, zum Beispiel Leinöl, Erdnussöl oder Walnussöl sind besonders reich an Vitamin E, das zu den stärksten Antioxidantien gehört. Eine Handvoll Nüsse, zum Beispiel im Müsli oder über den Salat gestreut oder ein gutes Nussöl für den Salat reduzieren also deutlich den oxidativen Stress!

GrünteeGrüntee

Auch im Grüntee stecken wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe! Besonders die auch z.B. in den Trauben enthaltenen Polyphenole sorgen dafür, dass Grüntee krebsvorbeugend wirkt. Studien weisen auch darauf hin, dass in Grüntee enthaltene Stoffe das Zellwachstum bösartiger Tumore hemmen können und dieser somit auch Auswirkungen auf bereits bestehende Kerbsarten haben könnte.

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