5 Gewohnheiten, die dich nicht schlafen lassen

Wenn du ins Bett gehst, solltest du dein Handy lieber abschalten und ein gutes Buch zur Hand nehmen, um dein Gehirn nicht überzustimulieren.

Wie oft hast du Probleme zum Einschlafen? Wirkt es sich bereits während des Tages auf deine Leistungsfähigkeit aus? Sollte dies der Fall sein, ist es an der Zeit etwas dagegen zu tun. Ein tiefer und erholsamer Schlaf gibt uns Vitalität und ausreichend Energie, um die alltäglichen Aufgaben zu bewältigen. Doch wenn das Gehirn und der Organismus überstimuliert sind, ist Schlafen oft gar nicht so einfach.

Lerne, welche Gewohnheiten uns den Schlaf rauben, um diese zu vermeiden.

1. Du kannst nicht einschlafen

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Stelle dir vor, du kommst spät nach Hause und statt dich zu entspannen, organisierst du Dinge, die du noch fertig haben möchtest. Dabei wird es spät und sobald du endlich ins Bett kommst und die Augen schließt, wiederholst du zu dir selbst: „Ich muss sofort einschlafen, um am nächsten Morgen wieder fit zu sein.“ Bestimmt bist du dir bewusst, was in dieser Situation passiert. Du verbringst Stunden schlaflos im Bett.

Unser Gehirn muss mindestens 2 Stunden vor dem Zubettgehen abschalten und sich entspannen können. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf nur eine Sache fixieren, kommt es zu einer erhöhten Gehirnaktivität und die ersehnte Entspannung trifft nicht ein. Lösung? Versuche vor der Nachtruhe nichts zu tun, was innerliche Unruhe erzeugen könnte. Beende deine Arbeit 2 Stunden vor dem Schlafengehen, nimm ein gutes Buch und schalte ab. Die Müdigkeit kommt damit von alleine.

2. Unangebrachter Zeitplan

Schlechter-Schlaf

Unser Körper braucht regelmäßige Gewohnheiten, um seine Grundfunktionen (z.B. Ernährung und Schlafzyklen) zu regeln. Was bedeutet dies? Du solltest vermeiden heute um 22 Uhr und morgen um 1 Uhr ins Bett zu gehen. Versuche, dich täglich an einen geregelten Zeitplan zu halten.

Am besten isst du bereits 2 Stunden vor dem Zubettgehen zu Abend, damit dein Organismus ausreichend Zeit hat, die Verdauung abzuschließen. Danach solltest du deinem Gehirn etwas Ruhe gönnen und deine Muskeln mit einer warmen Dusche entspannen. Versuche, immer innerhalb derselben Zeitspanne von maximal 30 Minuten ins Bett zu gehen, auch wenn du 2 Tage in der Woche (am Wochenende) später ins Bett gehst.

3. Elektronische Geräte

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Spät am Abend die Mails abrufen oder noch Nachrichten am Handy zu lesen oder sich einen spannenden Film anzuschauen, ist eine vielverbreitete Gewohnheit. Wusstest du, dass die elektromagnetischen Wellen der elektronischen Geräte unser Gehirn überstimulieren? Deshalb ist es besser, diese Geräte rechtzeitig abzuschalten.

Der Fernseher verursacht nicht so viele Schlafstörungen wie ein Handy, Tablet oder Notebook. Grund ist, dass eine gewisse Entfernung besteht und unsere Augen nicht so sehr stimuliert werden. Am beste ist trotzdem, alles abzuschalten und ein gutes Buch (aus Papier!) zu lesen.

4. Was isst du zum Abendessen?

Abendessen

Viele kommen nach einem langen Arbeitstag hungrig nach Hause und bereiten ein deftiges Abendessen zu, das eine schwere Verdauung nach sich zieht. Bedenke, dass wir in den letzten Abendstunden viel weniger Energie verbrauchen und alles, was wir unserem Körper geben, Extraarbeit während des Schlafes bedeutet.

Bereite leichte und bekömmliche Abendmahlzeiten zu, in denen leicht verdauliche und fettfreie Proteine enthalten sind. Suppen, gedämpftes Gemüse, Omega-3-haltige Fische und Kräutertees eignen sich bestens. Vorsicht mit Fertiggerichten: Deren Zubereitung ist zwar schnell und einfach, wenn wir müde und lustlos nach Hause kommen, jedoch haben sie einen hohen Anteil an Konservierungsmitteln und raffinierten Mehlen. Sie können nicht nur unseren Schlaf stören, sondern sind auch sehr ungesund.

5. Du nimmst die Sorgen mit ins Bett?

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All der Stress und all die Sorgen, die sich während des Tages anhäufen, lassen uns oft nicht einschlafen, da sie uns immer wieder im Kopf kreisen und neu in unseren Gedanken durchlebt werden.

Es ist schwierig, Stress zu kontrollieren. Versuche, Prioritäten zu setzen, damit dich die Probleme nicht überwältigen. Versuche, die Sorgen am Abend zu vergessen. Es gibt verschiedene Entspannungstechniken, die dabei hilfreich sein können.

Realisiere diese Empfehlungen, um besser zu schlafen!

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