4 Gründe, mehr Artischocken zu konsumieren

1 November, 2015
Der leicht bittere Geschmack von Artischocken gibt uns schon einen ersten Hinweis darauf, dass sie gut für die Leber sind. Artischocken wirken auch harntreibend, so dass Toxine leichter ausgeschieden werden können, und helfen beim Abnehmen

Artischocken sind nicht nur eine leckere Ergänzung in unserer Küche, es handelt sich hierbei auch um eine der besten Heilpflanzen, die wir verzehren können.

Den ersten Hinweis darauf gibt uns ihr Geschmack: Artischocken sind leicht bitter und gleichzeitig faserig. Diese Kombination verrät uns, dass dieses Gemüse der Gesundheit unserer Leber sehr zu Gute kommt.

Artischocken sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und enthalten Aminosäuren, mit denen unser inneres Gleichgewicht wiederhergestellt werden kann. Das reflektiert sich dann in unserem Äußeren, in einem gesunden Körpergewicht und vor allem im Wohlbefinden.

Deshalb nutzen wir diesen Raum heute, um mit dir dieses tolle Gemüse etwas besser kennenzulernen. Damit auch in deiner Familie bald zu hören ist: Und wann gibt es wieder Artischocken?

1. Artischocken, enge Verbündete unserer Leber

Die Blätter der Artischocken enthalten bedeutende Mengen an Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium. Sie schmecken leicht bitter, wie wir oben bereits erwähnt haben.

Woher kommt dieser Geschmack? Der Grund für diesen Geschmack ist eine Substanz, die Cynarin heißt und den Artischocken ihre leberschützende Wirkung verleiht:

  • Cynarin regt die Sekretion von Gallenflüssigkeit an
  • und unterstützt so die Fettverdauung.
  • Der Wirkstoff stimuliert die Regeneration der Leberzellen, indem die Ausscheidung von Schwermetallen und anderen Stoffen, die die Leber belasten, gesteigert wird.
  • Cynarin hilft so, Entzündungen der Leber und aus Leberproblemen resultierender Gelbsucht vorzubeugen.
  • Der regelmäßige Konsum von Artischocken reduziert den Cholesterinspiegel und beugt der Entwicklung einer Fettleber vor.

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2. Artischocken helfen uns beim Abnehmen

Artischocken

Artischocken eignen sich hervorragend als Teil einer gesunden, ausgeglichenen Ernährung, die uns gleichzeitig erlaubt, überschüssiges Fett zu verlieren und abzunehmen.

Dabei geht es gar nicht darum, den ganzen Tag nur Artischocken zu essen. Mit Artischocken soll unsere Diät ergänzt werden.

Die Ballaststoffe, die die Artischocken liefern, vermitteln ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl.

Artischocken wirken zudem harntreibend, was einer Einlagerung von Flüssigkeit ins Gewebe vorbeugt und zudem die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten und Giftstoffen über den Urin steigert.

Cynarin regt die Sekretion von Gallenflüssigkeit an, die in der Fettverdauung eine große Rolle spielt. Auch der Aufbau von körpereigenen Fetten wird beeinflusst.

3. Artischocken unterstützen die Behandlung einer Diabetes

Und noch ein interessanter Fakt zum Thema Artischocken: Das Gemüse hilft, den Zuckerspiegel zu regulieren und vermeidet jene so gefährlichen Spitzen des Glukosespiegels im Blut.

Artischocken enthalten viele gesunde Nährstoffe, versorgen unseren Körper mit Energie, ohne dass dafür auf sehr fett- oder zuckerhaltige Nahrungsmittel zurückgegriffen werden muss. Die in den Artischocken enthaltenen Vitamine unterstützen dies noch.

Wenn Artischocken mit anderen gesunden Nahrungsmitteln kombiniert werden, können gefährliche Schwankungen des Blutzuckerspiegels und insbesondere zeitweilige, hohe Glukosespiegel vermieden werden. Der Blutzuckerspiegel bleibt stabil und erlaubt uns, ein Leben mit hoher Lebensqualität zu führen.

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4. Artischocken verbessern die Ausscheidung von Giftstoffen

Artischocken gut für die Nieren

Menschen, die bereits regelmäßig Artischocken konsumieren, wissen wahrscheinlich von dieser Wirkung des Gemüses. Wieder ist es das Cynarin, das auch für den bitteren Geschmack der Artischocken verantwortlich ist, das diesen Effekt vermittelt.

Artischocken entschlacken, fördern eine gesunde Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen. So sammeln sich im Körper weniger Giftstoffe an und die verbleibenden werden über den Urin eliminiert. Artischocken schützen nicht nur die Leber, sondern auch die Nieren.

Der Aufbau von Fettpölsterchen wird reduziert.

Vegetarier verzehren häufig jede Menge Artischocken, da sie sehr nahrhaft sind!

 

Entschlackender Salat aus Artischocken, Zitrone und roten Zwiebeln

Zutaten

  • 4 Artischockenherzen
  • ¼ rote Zwiebel
  • 1 reife Tomate
  • fettarmer Frischkäse
  • 100 g Rucola
  • etwas Oregano
  • ½ Zitrone, davon der Saft
  • etwas natives Olivenöl

Zubereitung

  • Zuerst bereiten wir die Artischockenherzen zu. Wir benötigen sie für diesen Salat schön weich gekocht.
  • Dann wird die Zwiebel in dünne Scheibchen geschnitten. Die Zwiebel sollte roh verwendet werden, damit unser Organismus von den Enzymen, die in ihr enthalten sind, profitieren kann. Die Menge an Zwiebel kannst du gern etwas erhöhen, wenn du magst und weißt, dass sie dir gut bekommt.
  • Wasche die Tomate und schneide den Frischkäse in kleine Würfel.
  • Nun sind alle Zutaten vorbereitet. Gib den Rucola als Basis in eine Salatschüssel und füge dann die Artischockenherzen und die Zwiebelscheibchen hinzu.
  • Als nächstes wird der Frischkäse in den Salat gegeben und über den Frischkäse verstreust du etwas Oregano, das gibt dem Salat eine besondere Geschmacksnote.
  • Nun gibst du den Zitronensaft über den Salat und Olivenöl nach Geschmack.

Bestimmt schmeckt dir der Salat so gut wie uns! Die Zubereitung funktioniert, wie du gerade gelesen hast, ganz einfach. Der Artischockensalat passt besonders gut zum Mittag- oder Abendessen.

Der Salat enthält kaum Fett, wirkt entschlackend und dank der in der Zwiebel enthaltenen Enzyme verbessert er auch die Verdauung. Gleichzeitig wird das Immunsystem gestärkt.

Was muss noch auf deine Einkaufsliste?

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