3 Symptome, die auf einen Mangel an Proteinen hinweisen

· 11 Dezember, 2017
Wusstest du, dass chronische Müdigkeit und Haarausfall auf Nährstoffmangel zurückzuführen sein können? Wenn dies der Fall ist, wende dich an einen Ernährungsberater, um bedeutende Mängel auszuschließen.

Die Ernährung ist einer der wichtigsten Faktoren für die menschliche Entwicklung. Ihre Bedeutung für den Körper ist sehr groß: das tägliche Energieniveau hängt von den Inhaltsstoffen der konsumierten Lebensmittel ab – zu großen Teilen auch von den Proteinen.

Man könnte also sagen, dass die Nahrung der Treibstoff des Organismus ist. Daher beeinflusst ihre Qualität die Gesundheit und die Effizienz, mit der Dinge getan werden.

Unter diesem Gesichtspunkt sind Bestandteile wie Kohlenhydrate, Lipide und Proteine von besonderer Bedeutung. In diesem Artikel werden wir über die letzte Gruppe sprechen.

Die Bedeutung von Proteinen in der Ernährung

Mangel an Proteinen

In der heutigen Gesellschaft ist ein Ungleichgewicht in der Ernährung häufig. Oft erfolgt eine erhöhte Proteinzufuhr.

Aufgrund der veränderten Ernährungsgewohnheiten besteht jedoch auch bei diesem wichtigen Nährstoff häufig ein Defizit.

Demzufolge ist es notwendig zu wissen, welche Rolle Proteine im Organismus spielen und welche Bedeutung sie tatsächlich haben:

  • Sie tragen ca. 15% zum Gesamtenergiewert bei
  • Sie tragen zur Bildung von Knochen, Muskeln, Nägeln, Haut und Haaren bei.
  • Sie produzieren Antikörper und helfen so bei der Bekämpfung von Infektionen.
  • Sie unterstützen bei der Gewichtsabnahme, dank der Stärkung der Muskulatur.
  • Sie sind an der Produktion von roten Blutkörperchen und Enzymen beteiligt.
  • Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Homöostase des Organismus, insbesondere des darin enthaltenen Wassers.

Symptome, die auf Proteinmangel in der Ernährung hinweisen

Unter Berücksichtigung der wichtigen Prozesse, für die Proteine benötigt werden, muss man wissen, welche die Hauptindikatoren für einen Proteinmangel in der Ernährung sind.

Wenn du eines der folgenden Symptome hast, ist es am besten, einen Arzt (speziell einen Ernährungsberater) aufzusuchen, um dir eine angemessene Behandlung oder Diät empfehlen zu lassen.

1. Leicht Krankheiten bekommen

Mangel an Proteinen

Natürlich reagiert das Immunsystem zuerst auf eine Gesundheitsgefährdung. Seine Funktionsfähigkeit steht in engem Zusammenhang mit Proteinen.

Wenn dieser wichtige Nährstoff nicht über die Nahrung aufgenommen wird, ist ein Antikörpermangel wahrscheinlich: Es handelt sich dabei nämlich um proteinbasierte Strukturen.

Aus diesem Grund nutzen Krankheiten die geringste Gelegenheit, sich im ganzen Körper zu entfalten.

2. Verminderte Muskelmasse

Eine der wichtigsten und häufigsten Funktionen von Proteinen ist der Muskelaufbau.

Wenn du ins Fitnessstudio gehst, ist eine der ersten Empfehlungen, die man dir geben wird, deine Proteinzufuhr zu erhöhen, um dein Ziel schneller zu erreichen (Muskelhypertrophie).

Wenn die Muskeln allmählich verkümmern, kann es an einem Problem mit der Proteinzufuhr in der Nahrung liegen.

Mit der Zeit werden sie schwächer, und die Muskelmasse nimmt deutlich ab.

Dies hat neben der Beeinflussung des ästhetischen Erscheinungsbildes des Menschen auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

Verletzungen und Krämpfe sind die ersten Anzeichen, die im Körper auftreten, vor allem in den oberen und unteren Extremitäten.

3. Chronische Müdigkeit

Mangel an Proteinen

Chronische Müdigkeit ist einer der Hauptindikatoren für Proteinmangel in der Ernährung.

Sie zeichnet sich dadurch aus, dass der Körper nicht in der Lage ist, gewöhnliche und laufende Tätigkeiten auszuführen, was jederzeit möglich ist.

Im Allgemeinen handelt es sich um Erschöpfung ohne ersichtlichen Grund, weshalb Betroffene bei diesem Symptom schnell beunruhigt sind.

4. Hautprobleme

Die Hautgewebe, die für die Zusammensetzung der Hautoberfläche zuständig sind, benötigen eine Vielzahl von Nährstoffen, um ihre grundlegenden Aufgaben zu erfüllen. Dazu gehören auch Proteine.

Wenn ein solcher Mangel auftritt, hat die Haut Schwierigkeiten, Kollagen, Keratin und Elastine zu bilden. Diese sind grundlegend in allem, was unter anderem mit Widerstand, Elastizität oder Hydratation zu tun hat.

Demzufolge ist auch das Haar stark betroffen; Haarfollikel, die aus Proteinen gebildet werden, sind am stärksten geschädigt.

Dies behindert den Wachstumsprozess sowie die Kraft und Ausdauer der einzelnen Stränge.

Letztendlich begünstigt der Mangel an diesem Nährstoff in der Ernährung auch das Auftreten von Falten und Mimikfalten im Gesicht.