14 Tipps für einen besseren Schlaf

22 Februar, 2015
Wenn möglich, empfiehlt es sich, nur bis zum Sonnenuntergang zu arbeiten und danach zu enspannen. Auf diese Weise assoziiert der Körper die Nacht mit Entspannung und ist nicht mehr in Alarmbereitschaft.

Du liegst oft im Bett und kannst lange nicht einschlafen? Die Zeit vergeht und du wirst immer nervöser? Du willst nicht auf die Uhr schauen, weil du weißt, dass der Wecker bald klingeln wird? Wenn dies oft vorkommt, solltest du diesen Artikel lesen, in dem wir verschiedene Tipps für einen besseren Schlaf geben.

Tipps, um schneller einzuschlafen

Ein Drittel des Lebens verbringen wir im Schlaf. Das kann zwar nach sehr viel klingen, diese Zeit ist jedoch notwendig, um wieder ausreichend Energie zu tanken. Wer nicht ausreichend schläft, spürt die Auswirkungen bald durch weniger Lern- und Leistungsfähigkeit, schlechte Laune, Krankheiten usw. Wenn du an Einschlafproblemen leidest, ist dir dies sicher bekannt. Produktivität, Urteilsfähigkeit, Gedächtnis und Konzentration verschlechtern sich dadurch zunehmend. Außerdem können dadurch Krankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit und Stimmungsschwankungen verursacht werden.

Wenn du nur eine Nacht lang nicht richtig schlafen kannst, bist du am nächsten Tag vielleicht schlechter Laune, doch zum Problem wird dies erst, wenn die Schlafstörungen chronisch werden. Um dies zu verhindern, empfehlen wir, folgende Ratschläge zu beachten.

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Schlafroutine

Regelmäßige Schlafzeiten sind sehr wichtig, damit der Körper bereits auf das Schlafen eingestellt und vorbereitet ist. Versuche immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen, wenn möglich auch an den Wochenenden. So befindet sich dein Körper in einem ausgeglichenen Zustand.

Ein Tagebuch führen

Damit können Stress und auch emotionale Schwierigkeiten – wie Trauer oder Unruhe – bewältigt werden. Es ist nicht notwendig, die Gedanken geordnet niederzuschreiben. Du kannst einfach alles festhalten, was dir Sorgen bereitet oder in den Sinn kommt. So kannst du verhindern, dich die ganze Nacht mit Problemen im Bett zu wälzen.

Mehr Magnesium

Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass Magnesium wichtig ist, um die ganze Nacht wie ein Engel durchzuschlafen. Deshalb werden magnesiumhaltige Nahrungsmittel, wie beispielsweise Kürbiskernne, Mangold oder Spinat, empfohlen.

Kamillentee

Kamillentee wirkt beruhigend und entspannend. Eine Tasse vor dem Schlafengehen ist ausreichend, um die Schlafqualität zu verbessern. Einfach einen Esslöffel Kamillenblüten mit einer Tasse Wasser überbrühen. 

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Mehr Sport

Sportliche Aktivitäten und ausreichend Bewegung sorgen ebenfalls für eine Entspannung von Körper und Geist und fördern einen gesunden Schlaf. Außerdem bringt Bewegung weitere Vorteile wie leichteres Abnehmen, Stressbewältigung, straffere Muskeln, eine bessere Herz- und Lungenkapazität, niedrigere Cholesterinwerte usw.

Nach Sonnenuntergang nicht mehr arbeiten

Wenn möglich, wird empfohlen nach Einbruch der Nacht nicht mehr zu arbeiten. So lernt der Körper, dass mit der Dunkelheit die Zeit der Entspannung und des Schlafens kommt und kann sich darauf vorbereiten. Nutze diese Zeit für Sport, Lesen, um mit deinen Kindern zu spielen usw.

Mittagsschläfchen

Ein 30-minütiges Mittagsschläfchen nach dem Essen sorgt auch für eine bessere Nachtruhe. Du solltest jedoch mittags nicht länger als eine halbe Stunde schlafen, um nicht in einen Tiefschlaf zu verfallen. Dann dauert das Aufwachen und die neuerliche Aktivierung des Organismus bedeutend länger.

7 Stunden schlafen

Es ist noch nicht genau erforscht wie viele Schlafstunden genau benötigt werden, dies kann auch von Person zu Person und je nach Beschäftigung variieren. 6 bis 8 Stunden Schlaf werden jedoch empfohlen. Wenn du zu wenig schläfst, wird dein Körper mehr Cortisol erzeugen, was wiederum zu Stress führt. Auch eine Insulinresistenz und das Risiko, an Diabetes zu erkranken, können die Folgen von zu wenig Schlaf sein.

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Das Schlafzimmer nur zum Schlafen

Das Schlafzimmer sollte nur zum Schlafen (und auch für Initmitäten) dienen. Alle weiteren Aktivitäten werden besser in anderen Räumen durchgeführt. Essen im Esszimmer, Fernsehen im Wohnzimmer, Arbeiten im Büro usw.

Entspannendes Ambiente

Achte auf die gute Qualität der Matratze. Zusätzlich werden Vorhänge empfohlen, um eventuelles Licht abzuhalten, eine zarte Farbe für die Wände, eine angemeßene Raumtemperatur, wenig Lärm, ein großes Bett – insbesondere wenn der Partner an Albträumen leidet – bequeme, weite Schlafanzüge usw.

Zimmertemperatur

Wenn du zu warm eingepackt bist und zusätzlich die Heizung läuft, wirst du am Morgen nicht nur mehr Probleme beim Aufstehen haben, zu viel Wärme kann den Schlaf unterbrechen und die Qualität verschlechtern, der Körper schwitzt mehr als normal und verliert Flüssigkeit.

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Verlorenen Schlaf nachholen

Wenn du am Wochenende ausgehst oder bis spät in die Nacht studierst, solltest du versuchen, die verlorenen Schlafstunden am nächsten Tag wieder einzuholen, damit sich der Körper erholen kann.

Abends auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten

Auf alle Nahrungsmittel, die den Organismus aktivieren, sollte am Abend verzichtet werden: Koffeinhaltige Getränke oder fette Speisen sind beispielsweise am Abend nicht empfehlenswert. Nach 18 Uhr solltest du keinen Kaffee mehr trinken.

Nicht mit Hunger schlafen gehen

Du solltest auch nicht mit leerem Magen ins Bett gehen. Am besten ist ein frühes, leichtes Abendessen, das dich trotzdem sättigt, um nicht in der Nacht vor lauter Hunger und Essenslust aufzuwachen.

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