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7 Alternativen für Ibuprofen

Wenn du in ärztlicher Behandlung bist, solltest du vor einer Entscheidung Rücksprache mit dem Arzt halten. Vergiss nicht: Auch wenn es sich um Naturheilmittel handelt, solltest du mit dem Konsum nicht übertreiben.

Alle herkömmlichen Medikamente können Nebenwirkungen und Gegenanzeigen haben. Dies ist bei Ibuprofen nicht anders. Das Problem ist, dass viele Arzneimittel einfach erhältlich sind und sich viele Personen selbst behandeln. In den meisten Fällen werden Behandlungszeiten oder die angemessene Dosis nicht beachtet. Ibuprofen ist eines der am meist verwendeten Arzneimittel. Die Hauptwirkungen von Ibuprofen sind: Analgesikum, Entzündungs- und Fieberhemmer. 

Eigentlich ist unser Hausarzt derjenige, der die angebrachte Behandlung und Dosis für ein bestimmtes Leiden festlegen sollte. Um ernste Gesundheitsschäden zu vermeiden, sollten wir bei auftretenden Beschwerden unseren Arzt aufsuchen. Bei leichten Leiden oder Erkrankungen können wir auf natürliche Mittel zurückgreifen, die die Beschwerden auf sanfte und gesundheitsschonende Weise lindern können.

Die häufigsten Probleme, die bei einem Missbrauch der täglichen Dosis von Ibuprofen auftreten können, sind folgende: Durchfall, Magenbeschwerden, Geschwülste, Kopfschmerzen und sogar Herzprobleme oder Infarkte.

Welche natürlichen Alternativen haben wir?

Es gibt mehrere Pflanzen oder Naturheilmittel auf die wir zurückgreifen können, solange unsere Leiden nicht von großer Bedeutung sind.

Sollte jedoch keine Besserung eintreten, wäre es angebracht so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen.

Natürliche Entzündungshemmer:

Kurkuma

Kurkuma

Kurkuma hat stark entzündungshemmende Eigenschaften. Diese Wurzel hält unsere Gelenke gesund. Sie ist in Pulverform oder Kapseln erhältlich.

Gegenanzeigen

Bei Kindern unter drei Jahren sollte besondere Vorsicht geboten sein. Im Falle dass Antikoagulantien eingenommen werden, vor einem chirurgischen Eingriff oder bei Gallensteinen sollten Sie ebenfalls achtsam sein. Vermeiden Sie Kurkuma während der Schwangerschaft.

Arnika

Diese Pflanze hat entzündungshemmende und analgetische Eigenschaften. Sie wird oft bei Stößen, Muskelschmerzen, Muskelrissen oder rheumatoider Arthritis verwendet. Bereiten Sie einen Tee mit einem Teelöffel Arnika pro Tasse Wasser zu. Tragen Sie diesen mit Hilfe eines sauberen Tuches auf die betroffenen Zonen auf.

Diese Pflanze wird nur äußerlich angewendet und sollte nicht eingenommen werden.

Cayennepfeffer

Cayennepfeffer

Cayennepfeffer wirkt als Analgesikum und Entzündungshemmer. Nutzen Sie seine heilenden Wirkungen, indem Sie Ihre mit Cayennepfeffer gewürzten Lieblingsgerichte genießen. Vergessen Sie hierbei nicht, dass dieses Gewürz sehr schmackhaft und etwas scharf ist. Wenn Sie Cayennepfeffer als Tee einnehmen möchten, brauchen Sie 1/4 Teelöffel pro Tasse heißes Wasser. Trinken Sie den Tee in kleinen Schlucken im Laufe des Tages.

Diese Pflanze ist auch in Form von Salben, Cremes oder Ölessenzen in Naturläden oder Reformhäusern erhältlich. Vermeiden Sie Kontakt mit der Schleimhaut. Nach dem Auftragen der Salbe, sollten Sie Ihre Hände gründlich waschen oder schon zur Anwendung Handschuhe tragen.

Weidenrinde

Weidenrinde wird bei Menstruations-, Muskel oder Kopfschmerzen oft eingesetzt, da sie hervorragende analgetische Wirkungen hat. Bei Arthritis oder zur Fiebersenkung wird diese Heilpflanze ebenfalls verwendet.

Bei einer Allergie gegen Aspirin sollte die Verwendung jedoch vermieden werden.

Süßholz

Süßholz

Sie können Süßholz in Form von Tabletten, Kapseln, Cremes usw. in Apotheken oder Reformhäusern finden. Bei Diabetes Typ II, Hypertonie, Kaliummangel, Hepathitis oder während der Schwangerschaft sollte diese Heilpflanze nicht eingenommen werden.

Vermeiden Sie Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln. Aus diesem Grund sollten Sie die Einnahme von Süßholz mit Ihrem Arzt besprechen.

Ingwer

Ingwer hat analgetische und entzündungshemmende Eigenschaften. Sie können Ingwer bei Arthritis, Karpaltunnelsyndrom, Verstauchungen usw. äußerlich anwenden.

Entzündungshemmende Nahrungsmittel

  • Fisch (Forelle, Lachs, Sardinen)
  • Pflanzenöl, wie z. B. Oliven– oder Leinsamenöl
  • Nüsse und Blattgrün, Leinsamen, Mandeln und Haselnüsse

Sollten Sie eine Entzündung aufweisen, können Sie diese Nahrungsmittel in Ihren Ernährungsplan einbauen.

Die Einnahme von Ibuprofen kann, wie andere Arzneimittel auch, negative Wirkungen auslösen. Deshalb sollten Sie bei leichten Beschwerden in Betracht ziehen, natürliche Heilmittel zu verwenden. Vergessen Sie jedoch nicht, sich von einem Naturarzt beraten zu lassen, um die angemessene Behandlungszeit und Dosis zu kennen.

Beachten Sie auch, Naturheilprodukte sollten nicht einfach verwendet werden, weil sie natürlich sind. Diese sind nicht immer angebracht. Suchen Sie einen Experten auf, so dass keine Probleme auftreten, weil sie falsch eingesetzt wurden.

Nochmals zur Erinnerung…

Wenn Sie bereits eine herkömmliche Behandlung erhalten haben und diese einnehmen, stoppen Sie diese nicht. Unsere Ratschläge sind nur für leichte Beschwerden, die nicht unbedingt eine medikamentöse Behandlung erfordern, sondern auf einfache Weise mit Alternativprodukten beseitigt werden können.